CD
ca. 70 Minuten
16.90 Euro
ISBN 978-3-89320-238-6
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Auf seiner 15. Scheibe »Alles gut, Motherfucker« setzt FvD seine auf der letzten Studio-CD »Geile Welt« begonnene, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem »Alex Mofa Gang«-Frontmann Sascha Hörold fort und liefert in alter Frische chansoneske Folk-Songs von Liebe, Leid und Wahnsinn. “Der kühle Hauch” verspottet den Fetisch Sensibilität, “Forever Yin, forever Yang” die Yoga-Seligkeit im mitteleuropäischen Herbst des Lebens, durchaus wehmütig mit der Funny-typischen Ambivalenz. Mit “Eiskalter Mörder” findet endlich ein Kinderlied-Klassiker seinen Platz und in “Giftige Kerne” sehen zur Abwechslung Pferde Menschen kotzen. Neben leichten Stücken wie “Halbnackter Mann” und “Tanzen beim Spazierengehen” gibt es politische Lieder wie “Jemand blutet” und “Immer diese Religionen”. Natürlich dürfen Gott und die Engel nicht fehlen, aber auch “Niemand” kommt vor und ein verliebter Musikantenknochen. Funny ist
“superglücklich”, aber wie es sich für den gestandenen Melancholiker gehört, balanciert er diese Freude mit der todtraurigen Trennungsbalade “Jetzt singst du” aus. Was kann denn schöner sein?

Willkommen bei Tiamat!

Pressestimmen

»Funnys Musik zeichnet eine Mischung aus Humor und Melancholie aus.« (Westdeutsche Allgemeine)

»Dichterisch ist Funny gut zuwege und den Punk hat er sich stets im Herzen behalten.« (Badische Zeitung)

»Die Geschichten, die van Dannen in Liedform presst, handeln oft von Leuten, die aufs falsche Pferd gesetzt haben und sich anschließend fragen, ob das überhaupt ein Pferd war. Er treibt skurrile Szenen auf die Spitze und setzt dabei auf den Moment, in dem sie ihren Witz verlieren. […] Das bittere Gefühl der verlorenen Freiheit ist das untergründige Motiv dieser Lieder, denen die Produktion von Sinn und Hintersinn mehr als verdächtig ist.« (Berliner Zeitung)

»Die 23 neuen Folk-Songs, die die Liebe, das Leid, das absurde Theater und die göttliche Komödie abbilden, werden dargeboten mit Schärfe und Spottlust, aber auch Einfühlsamkeit und Empathie, einem kühlen Verstand und großem Herz, dass man einmal mehr an den frühen Bob Dylan denken muss.« (GIG)

»Hier treffen Scharfsinn und tiefste Melancholie aufeinander, hier existieren Nachdenklichkeit und krasser Nonsens friedlich nebeneinander.« (literaturkritik.de)

»Es lohnt sich, aufmerksam zuzuhören, um keinen doppelbödigen Gag, keinen gewitzten Gedanken des Altmeisters des lakonisch-melancholischen Liedermachers zu verpassen. Eine großzügig bestückte Sammlung großer und kleiner Gedankenblitze.« (Klenkes Aachen)

»Und dann, beim glaubenskritischen ‘lmmer diese Religionen’, mit dröhnender EGitarre und Schlagzeug. Das ist dann fast schon Punk, Ausdruck echter Wut, die sich beim Sänger angesichts Fundamentalismen jeglicher Richtung aufgestaut hat.« (Kulturnews)

»Gut, dass der Songwriter wie so oft über 20 neue Lieder gemacht hat, von denen viele sich auch die alte Punk-Fröhlichkeit im Angesicht des Elends der Welt bewahrt haben.« (Mannheimer Morgen)

»Statt Perfektion gibt es auf der neuen CD Lässigkeit, statt Botschaft öffentliches Grübeln.« (Mitteldeutsche Zeitung)

»Die neue CD bietet kritische Momentaufnahmen des gesellschaftlichen Wahnsinns, melancholische Einsichten und freche Strophen, die den widerborstigen Geist des Punk beschwören.« (Nürnberger Nachrichten)

»Funny van Dannen – in der eher drögen Liedermacherszene bleibt er ein Diamant!« (Ostsee-Zeitung)

»Funny belegt wieder einmal seine Ausnahmestellung unter den deutschen Liedermachern, er hat nichts von seinem Können eingebüßt. Wieder präsentiert er kleine skurrile Geschichten voller Komik und Klamauk oder prangert melancholisch Missstände an.« (Ox Magazin)

»Auch mit seinem neuen Album bleibt der außergewöhnliche, deutschsprachige Sänger/ Songwriter aus Berlin seiner ‘Poesie des Alltäglichen’ treu. Mit den insgesamt 23 Stücken bewegt sich der wortgewandte Liedermacher erneut gekonnt zwischen Komik und Melancholie.« (Popscene)

»Funny van Dannen ist ein Dichter des Abseitigen, der im scheinbar Banalsten noch einen Hauch Schönheit findet… Das Kleine und das Große, das Private und das Politische – bei Funny van Dannen gibt es keine Hierarchien und Relevanzfilter.« (Rolling Stone)

»23 Stücke, 23 kleine Meisterwerke, die zum Nachdenken, Lachen und Kopfschütteln anregen.« (Start Magazin)

»Die 23 Songs bringt dieser Allesversteher und Grenzwert-Reimer, der Erwartungen grandios aufbaut, um sie dann ironisch zu zerpflücken, so trocken, respektlos und irgendwie lieb rüber wie eh.« (Südwest Presse)

»Neben dem musikalischen Aspekt, sind es vor allem die durchdachten Texte, die wieder einmal brillieren.« (Oxmox Hamburg)

»Funny van Dannen ist anders. Das war er schon immer. Was der Liedermacher 2018 vorlegt, führt das nahtlos fort und ist dabei voll am Puls der Zeit.« (Allgemeine Zeitung)

»Der Meister des liedermachenden Nonsens führt uns durch eine immer immer (w)irrer werdende Welt.« (Berliner Kurier)

»Glaubte man eben noch, mit interpretatorischer Gewissheit sagen zu können, dass der Mann, der da mit einer etwas aufgesetzten Lässigkeit singt, im Stau der Banalitäten feststeckt, meint man bald mit ihm in den dichterischen Abgrund zu stürzen. Der Ironiker Funny van Dannen, dem nichts heilig zu sein scheint, versteht es auch, stille Momente der Poesie hervorzubringen.« (Harry Nutt, Berliner Zeitung)

»Funny van Dannen lotet mit seinen Liedern seit 20 Jahren die deutsche Seele aus… Seine Lieder sind selten länger sind als drei Minuten und schwanken zwischen Melancholie und Satire. Wenn die Stimmung im Lande allerdings schlecht ist, dann muss auch Funny van Dannen deutlich werden.« (Die Welt)

»Seine leise vorgetragenen, so gar nicht harmlosen Texte gehen unter die Haut.« (DVD Spezial)

»Funny van Dannen ist lustig, aber nicht plump. Er schreibt deutsche Texte auf unkomplizierte Melodien, ohne jemals schlageresk zu klingen. Seine Songs sind kritisch und politisch, trotzdem gelingt es ihm, nie den Moralapostel zu geben. Sein Geheimnis? Auch auf dem mittlerweile 15. Album des Liedermachers vermischt er folkige Einflüsse und Chansonanklänge mit Gitarre, Mundharmonika und seiner markanten, leicht nöligen Stimme, verlässt sich auf direkte Sprache ohne Schnörkel und zieht das alles durch den Sarkasmus-Fleischwolf.« (Galore)


Tour-Termine “Alles gut, Motherfucker”

08.11.2018 Berlin RBB Sendesaal
09.11.2018 Leipzig Werk 2 Kulturfabrik Leipzig
10.11.2018 Düsseldorf Zakk
16.11.2018 Trier Tuchfabrik
17.11.2018 Freiburg Jazzhaus
18.11.2018 CH-Bern Rössli
22.11.2018 Jena Kassablanca
23.11.2018 Stuttgart Im Wizemann
24.11.2018 Marburg KFZ
13.12.2018 Göttingen MUSA
14.12.2018 Zwickau Alter Gasometer
15.12.2018 München Technikum
20.12.2018 Frankfurt/M Mousonturm
21.12.2018 Heidelberg Karlstorbahnhof
22.12.2018 Erlangen E-Werk
07.03.2019 Hannover Faust
08.03.2019 Köln Gloria Theater
09.03.2019 Bremen Schlachthof
14.03.2019 Bochum Bahnhof Langendreer
21.03.2019 Rostock M.A.U. Club
22.03.2019 Hamburg Fabrik
23.03.2019 Münster Sputnikhalle
27.04.2019 AT-Wien Arena

 

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