Critica Diabolis 201
Broschur
240 Seiten
15.- Euro
ISBN 978-3-89320-170-9
Bestellen

Zum ersten Mal seit langer Zeit vereinigt ein Sammelband Henschels bleibende Texte über Margot Käßmann, Wolfgang Huber, Claudia Roth, Günter Grass, Mathias Döpfner, Slavoj Žižek, L. Ron Hubbard, Herta Müller, Kim Jong-un, Hans Küng, Alice Schwarzer, Patricia Riekel und viele andere Figuren des öffentlichen Lebens, die unsere Welt in den vergangenen zwanzig Jahren bereichert und verschandelt haben.
»Sein ganzes noch junges Leben lang hat mein Freund Gerhard Henschel nichts anderes so innig und nachhaltig und aufopferungsvoll und durchaus nicht karrierefördernd getan wie das Aufdecken von Schleim und Schleimfiguren«, schrieb Eckhard Henscheid 1996. Dieser Tätigkeit ist Henschel bis heute treu geblieben.

Pressestimmen

»Man darf Henschels Texte zweifellos als Notwehr begreifen: Die fiesen Formulierungen liegen nur so weit vorne auf seiner Zunge, weil die Anderen ihn zuerst angegriffen haben. Es scheint ihm ehrlich das Herz zu bluten und das Hirn zu schmerzen, wenn wieder einmal jemand die Sprache bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt oder sie als Werkzeug für Unmenschlichkeiten gebraucht.« (Katrin Schuster, WDR 3)

»Unter den deutschen Großschriftstellern mittleren Alters ist Gerhard Henschel der unterschätzteste.« (Robin Detje, Cicero)

»Von kurz und heftig bis ausführlich und geradezu hypergenau. Seine bevorzugte Methode ist die beste: zitieren und Zitate unter die Lupe nehmen, bis der Quatsch runtertrieft« (Franz Dobler-Blog)

»Ich las (fast) alles mit Genuß und Gewinn und Zustimmung.« (Eckhard Henscheid)

»Ihre Verrisse haben mir sehr gefallen. Schopskasalat – das Wort hatte ich ganz vergessen. Die Herta-Müller-Zitate – wunderbar. Der Wolfgang-Huber-Text – großartig. Käßmann – sowieso. Also das war sehr erfreulich.« (Martin Z. Schröder)

»Lassen Sie mich Ihnen sagen: Es ist eine Beruhigung, einen Polemiker von Ihrer Stetigkeit, von Ihren Nerven und Ihrer Wachheit im Land zu wissen. Es ist für einen alten (80) Kraus-Jünger eine Freude, einen Kraus-Jüngeren von solcher Empörungslust und solchem Sprachwitz am work in progress zu erleben.« (Dieter Hildebrandt)

»Das ‘Zwiebeln des Häuters’ lese ich eben mit größtem Vergnügen. Verblüffend, was für schreckliche Exzesse Du an Leuten entdeckst, die ich fast schon bereit war, ein bißchen gelten zu lassen. Lasse mir beim Lesen aber noch Zeit, damit es nicht so schnell zu Ende geht mit dem Spaß. Dabei ist es ein bitterernstes Buch … Weil es uns lehrt, mit wieviel Blödheit wir uns blind zufriedengeben.« (Hermann Peter Piwitt)