Aktuell

Karl Marx & Wolfgang Pohrt

Wir gratulieren Wolfgang Pohrt zum 73. und Karl Marx zum 200. Geburtstag

Wolfgang Pohrt, Werke in 11 Bänden – Editionsplan

Über 40 Jahre hat Wolfgang Pohrt viele wichtigen Debatten in der linken, linksliberalen, bürgerlichen und feuilletonistischen Öffentlichkeit mit seinen brillanten Kulturkritiken und Gesellschaftsanalysen beeinflusst, zugespitzt und dabei in der Regel alle gegen sich aufgebracht. Zeit also, die z.T. schon lange vergriffenen Bücher zusammen mit Unveröffentlichtem in einer Werksausgabe, herausgegeben von Klaus Bittermann, neu zugänglich zu machen.

Erscheinungsweise halbjährlich

Unterstützen Sie den Verlag und subskribieren Sie die 11 Bände direkt beim Verlag: mail@edition-tiamat.de

Editionsplan

Bd. 1: Theorie des Gebrauchswerts, 1976, überarbeitete Fassung von 1995, erweitert um eine Vorbemerkung, Nutzlose Welt und Vernunft und Geschichte bei Marx.

Bd.2: Ausverkauf (1980) und Endstation (1982) und frühe Schriften aus den Siebzigern. Erscheint Herbst 2018. Ca. 500 Seiten, ca. 24.- Euro

Bd. 3: Balzac. Der Geheimagent der Unzufriedenheit (1981, in der erweitereten Fassung von 2012). Erscheint Frühjahr 2018

Bd. 4: Kreisverkehr, Wendepunkt & Stammesbewußtsein, Kulturnation (1984) und andere unveröffentlichte Texte (1982-1984). Erscheint Frühjahr 2019. Ca. 450 Seiten, ca. 24.- Euro

Bd. 5: Geisterzeit, Geisterzeit (1986) & Ein Hauch von Nerz (1989) und andere unveröffentlichte Texte (1984-1989). Erscheint Herbst 2019). Ca. 450 Seiten, ca. 24.- Euro

Bd. 6: Der Weg zur inneren Einheit. Elemente des Massenbewußtseins, BRD 1990 und andere Texte. Ca. 500 Seiten

Bd. 7: Das Jahr danach. Ein Bericht über die Vorkriegszeit und andere Texte aus 1990-1992. Ca. 400 Seiten

Bd. 8: Harte Zeiten (1994) und FAQ (2004) und andere Texte 1992-2003. Ca. 350 Seiten

Bd. 9: Brothers in Crime. Die Menschen im Zeitalter ihrer Überflüssigkeit & Interviews 1996. Ca. 300 Seiten.

Stefan Gärtner in der Titanic über Wolfgang Pohrts “Das Jahr danach”

»In einem jener Bücher, die zum festen Bestandteil politischer Bildung in diesem Land gehören sollten (und es, versteht sich, genau darum nicht tun), in Wolfgang Pohrts „Das Jahr danach“ aus dem Jahr 1992, läßt sich unvergeßlich nachlesen, daß der Ausländerhaß in den Ostgebieten seinen Ursprung in der Projektion hat, mittels deren sich die DDR-Bevölkerung die Scham über die eigene Schamferne von 1989f. vom Hals schaffte.« mehr hier ->