Aktuell

D.Dath über Wolfgang Pohrts Werke

»Wolfgang Pohrt war, wie er in einem 2014 erschienenen Lebensrückblicktext verriet, von zwei Leuten auf seinen Weg gebracht worden, die er aufregender fand als Lenin – ›Wie Adorno und Horkheimer mich vor einem Studienabbruch bewahrten‹ heißt der Aufsatz, der erstmals 2018 im zehnten Band der hoch verdienstvollen Werkausgabe publiziert wurde, die derzeit in der Berliner Edition Tiamat erscheint und im Oktober 2019 mit einer vorzüglich editierten Neuausgabe der ›Theorie des Gebrauchswerts‹ den Höhepunkt (wenn auch noch keinen Abschluss) erreichte.«
Dietmar Dath, FAZ -> pdf

Deutscher Verlagspreis 2020

Wir freuen uns über den Deutschen Verlagspreis 2020, den wir – wie es in der Begründung heißt – für “verlegerischen Mut” und ein “außergewöhnliches Verlagsprogramm” erhalten haben.
https://www.deutscher-verlagspreis.de/preistraeger-2020.html

Der Fritz Eckenga-Heimdienst

Fritz Eckenga kann derzeit leider nicht bei Ihnen vorbeikommen. Außendienst ist bis auf weiteres gestrichen. Weil er jetzt erst recht nicht damit aufhört, Artikel des täglichen Bedarfes herzustellen, hat er einen Heimdienst eingerichtet. Für den Übergang. Für Augen und Ohren. Fürs Endgerät, also für den Kopf.
https://www.eckenga.com/heimdienst/

Verlagsporträt 40 Jahre Tiamat im ND

»Bittermann kommt vom Anarchismus und kämpfte noch nie für irgendeinen Parteiaufbau, sondern stets gegen die Verlogenheiten der bundesdeutschen Gesellschaft, gegen Nationalismus, Antisemitismus und Dicktuerei, die bei Tiamat vorneweg attackiert wurden von den wichtigsten drei Autoren, Wiglaf Droste, Wolfgang Pohrt und Eike Geisel, die schon alle nicht mehr sterblich sind, wie sich Droste gerne ausdrückte. Er selbst starb im Mai dieses Jahres im Alter von 57 Jahren, »denn irgendwann gab es für Wiglaf kein Zurück in das geregelte Leben der heilen, abstinenten Welt, genauso wenig wie für Hunter S. Thompson und Guy Debord, zwei andere Fixsterne am Tiamat-Himmel, die aus Notwehr gegen die pathische Normaliät tranken«, schreibt Bittermann in seinem neuen Buch »Einige meiner besten Freunde und Feinde«. Darin erinnert er an die verstorbenen Helden seines Verlags, wie etwa den »letzten Marxisten« Robert Kurz, den »Paganini der Abschweifung«, Harry Rowohlt, die erfrischend unsentimentale Fanny Müller oder den trotz all seiner Genialität eher flachen Autor Roger Willemsen.«

Christof Meueler im Neuen Deutschland

Interview mit Klaus Bittermann in der WOZ

»Bittermann ist ein Autor/Verleger. Etwas, was es sonst eigentlich nicht gibt. Doch das eine ist für ihn ohne das andere nicht zu haben. Allerdings ist er aber auch keiner, der am Schreibtisch festgewachsen ist und an der Tastatur klebt. Nichtstun ist ihm heilig (zumindest als Idee). Müßiggang. Haltung. In Bewegung sein. Herumlaufen. Spazieren. Etwas tun, weil man es gerade tun mag und muss. Und er weiß auch, dass Engagement ohne Genuss zwar möglich, aber sinnlos ist. Von da ausa ist es vermutlich gar nict so weit zu einer Vorliebe für Melancholikerinnen, Randfiguren, Trinker, Drogensüchtige und Revolutionärinnen, die wiederum ganz nah bei den Satirikerinnen und Komikern stehen. Denn eines der Geheimnisse des Lebens (und Verlegens) besteht in dem, was Muhammad Ali einmal so formulierte: “Es gibt keine Witze. Der beste Witz von allen ist die Wahrheit.”«

Wolfgang Farkas in der Schweizer Wochenzeitung mit einem großen Gespräch über 40 Jahre Tiamat

Fotos von der Verlagsparty

Auf der Verlagsparty zu 40 Jahren Tiamat. Mit Unterstützung von Wolfgang Farkas, Robert Seethaler, Ulrich Peltzer und Sophie Rois, die ihre Lieblingstexte aus dem Verlag vorlasen: Wolfgang Farkas aus den Gonzobriefen von Hunter S. Thompson, Robert Seethaler aus “Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol” von Klaus Bittermann, Ulrich Peltzer aus “Harold” von einzlkind, Sophie Rois aus “Brothers in Crime” von Wolfgang Pohrt.

Fotos: Matthias Reichelt

Frankfurter Buchmesse

Besuchen Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse. Sie finden uns in Halle 4.1 am Stand E33.