Gesamtprogramm

Hellfire
Die Jerry Lee Lewis Story

“Hellfire ist das schönste Buch, das je über einen Rock’n’Roll-Musiker geschrieben wurde – keines kommt ihm auch nur nahe.” Greil Marcus

Auf Dauer seh ich keine Zukunft
Tagebuch einer Frau aus gewöhnlichem Hause

Ein Tagebuch der anderen Art. Fanny Müller kommentiert die große Politik ebenso spitz wie sie ihren häufig turbulenten Alltag im Hamburger Schanzenviertel mit der ihr eigenen genauen Beobachtungsgabe auf liebevolle Weise beschreibt.

Romans Reise durch die Nacht
Berichte eines Überlebenden

Roman Halters Erinnerungen gehören zur großen Holocaust-Literatur, zu Primo Levis ‘Die Atempause’ und ‘Ist das ein Mensch?’ oder zu Ruth Klügers ‘Weiter leben’.

Mit dem Flachmann auf Tuchfühlung
Tagebuchnotizen eines Tresenphilosophen

Bernd Kramer betreibt schon jahrzehntelang Feldforschung in den Berliner Eckkneipen, an Imbißbuden und an anderen verstaubten Flecken, denen nie die öffentliche Aufmerksamkeit zuteil wird. Absurdes und Skurriles aus dem Berliner Alltag.

In Bed with Buddha
Ein episodischer Entwicklungsroman

“Das Unspektakuläre findet seinen würdigen Platz in Wernings Texten, es wird zuweilen überhöht, zugespitzt, ins Absurde gedreht, oft aber auch nur lakonisch dahererzählt. Werning gräbt sich tief in die Beobachtung einer Situation und destilliert ihre komische Essenz. Er schreibt mit exzellent trockenem Humor.” (taz)

Hey Rube
Blutsport, die Busch-Doktrin und die Abwärtsspirale der Dummheit. Zeitgeschichte aus der Sportredaktion

“Hey Rube” gewährt uns einen Blick auf den Gonzo-Journalismus in seiner reinen und ursprünglichen Form – zügellos, scharfsinnig und respektlos.

Das Weltkapital
Globalisierung und innere Schranken des modernen warenproduzierenden Systems

Robert Kurz zeigt, daß das transnationale Weltkapital kein neues Zeitalter der Akkumulation und Prosperität ankündigt, sondern vielmehr ein Krisenprodukt der 3. industriellen Revolution ist, in der sich das Selbstzerstörungsprogramm der bürgerlichen Welt manifestiert.

Brothers in Crime
Die Menschen im Zeitalter ihrer Überflüssigkeit. Über die Herkunft von Gruppen, Cliquen, Banden, Rackets und Gangs

Ausgehend von Horkheimer, demzufolge die gesellschaftliche Herrschaft »aus ihrem eigenen ökonomischen Prinzip heraus in die Gangsterherrschaft« übergeht, beschreibt Pohrt die allgemeine Entwicklungstendenz.

Die Gesellschaft des Spektakels
und andere Texte

Das wichtigste Buch über den Mai 1968 erschien bereits 1967. Es hieß »Die Gesellschaft des Spektakels« und analysierte die Funktionsweise des Spektakels, die Prinzipien von Macht und Herrschaft in der bürgerlichen Gesellschaft. Das Buch beeinflusste eine ganze Generation französischer Intellektueller. In den zwei Jahrzehnte später erscheinenden »Kommentaren« überprüft Debord seine Thesen und führt sein Hauptwerk fort.