Musik

Das Geschäft mit der Musik
Ein Insiderbericht

»Der nicht nur ungewöhnlich geschmackssichere, sondern mit selten gewordener Leidenschaftlichkeit keinem Streit aus dem Weg gehende Konzertveranstalter« (Berliner Zeitung) Berthold Seliger rechnet scharf, aber sachlich mit der Musikindustrie ab.

These Glory Days
Ein Essay über Pulp und Jarvis Cocker

Pulp war die beste britische Band der neunziger Jahre. Weltruhm erlangte sie mit Hits wie »Common People« oder »Disco 2000«. Besonders die Texte ihres Sängers Jarvis Cocker macht sie so unvergleichlich. Owen Hatherley weist nach, dass die für Britpop eigentlich viel zu gesellschaftskritischen und beißenden Songtexte eine literarische Qualität haben und dass die Themen Klassenkampf, Sex und Urbanismus im Pop selten eindringlicher behandelt und unterhaltsamer miteinander verknüpft wurden. Die heruntergekommene Industriestadt Sheffield ist Kulisse und Inspiration für die erbarmungslosen Sozialdramen, die sich auch noch in ihren Liedern abspielen, als sie längst alle in London wohnen. Wie kein zweiter englischer Popsänger zeichnet Jarvis Frauenfiguren mit Empathie und ergreift für sie Partei. Die Antithese zum machistischen Lad, wie er durch Oasis repräsentiert wird.

Psychotische Reaktionen und heiße Luft
Greatest Hits. Rock’n’Roll als Literatur und Literatur als Rock’n’Roll

Mit seinen gnadenlos subjektiven Urteilen und vehementen Verurteilungen, Beleidigungen und großen Lobeshymnen war er der Gonzo-Autor des Rock-Journalismus, der wie kein anderer die Faszination und die Anziehung der neuen Musik analysierte. Lester Bangs ist eine echte Neuentdeckung. Seine Texte haben trotz eines zeitlichen Abstands von dreißig Jahren nichts von ihrem Schwung und Glanz eingebüßt.

Hellfire
Die Jerry Lee Lewis Story

“Hellfire ist das schönste Buch, das je über einen Rock’n’Roll-Musiker geschrieben wurde – keines kommt ihm auch nur nahe.” Greil Marcus