Neuerscheinungen

Alles gut, Motherfucker
Neue Songs

Auf seiner 15. Scheibe »Alles gut, Motherfucker« setzt FvD seine auf der letzten Studio-CD »Geile Welt« begonnene, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem »Alex Mofa Gang«-Frontmann Sascha Hörold fort und liefert in alter Frische chansoneske Folk-Songs von Liebe, Leid und Wahnsinn.

Die weitreichenden Folgen des Fleischkonsums

Der Songschreiber, Musiker und Maler führt uns in einen ganz eigenen, wunderlichen Kosmos, der von müden Steinen, die gerne einmal einschlafen würden, von Uhren, die nicht immer nur an die Zeit denken wollen, von sprechenden Insekten, melancholischen Tieren und anderen höchst merkwürdigen Wesen bevölkert wird.

Frau Rettich, die Czerni und ich
Eine Sommerverlobung & Erste Zeile, letzte Klappe. Aus der wundersamen Welt des Films

Die vor 25 Jahren erschienene, verfilmte und seit fast zehn Jahren nicht mehr lieferbare Romanze mit den drei Frauen, die in den Urlaub nach Spanien fahren, ist inzwischen zu einem Klassiker der komischen Literatur geworden. Die drei Damen laufen zu großer Form auf: es wird gesülzt und getröstet, gezankt und gedichtet. Die luftige Sommergeschichte erscheint zusammen mit einem Bericht über die wundersame Verfilmung des Buches, offen, aufrichtig und schonungslos sowieso.

Werke Band 5.1
Zeitgeist, Geisterzeit – Texte (1985-1986)

Mit einigen seiner Arbeiten aus »Zeitgeist, Geisterzeit« Mitte der achtziger Jahre hat Pohrt heftige Debatten ausgelöst, wie z.B. mit seinem Artikel »Der deutsch-jüdische Verbrüderungskitsch«, der in der taz eine Leserbriefflut ausgelöst hat. Außerdem geht es u.a. um die Amnestie der RAF-Gefangenen, über die Wiederkehr des Begriffs Heimat, über die heute wieder aktuelle Debatte »Linke und Ausländerpolitik«, den Mythos des »anderen Deutschlands« und um einige Nachwuchsspießer in der Literatur, sowie unveröffentlichte Texte.

Werke Band 5.2
Ein Hauch von Nerz – Texte (1987-1989)

Das letzte Buch Pohrts mit Arbeiten, die er als Kultur- und Ideologiekritiker verfasst hat. »Mein Job ist die Ideologiekritik, das habe ich gelernt«, sagte Pohrt 1987 den Stuttgarter Nachrichten. »Die Leute sagen mir, was sie denken und ich sage ihnen, warum das falsch ist.« Er schreibt, was es mit dem »Historikerstreit« wirklich auf sich hat, warum die Grünen Aids-Kranke am liebsten nach den Nürnberger Rassegesetzen aussortieren würden, warum Carl Schmitt im Feuilleton wieder so beliebt ist, über den kritischen Opportunisten Peter Schneider, »Rassismus als Identitätsersatz« und die Multikulti-Ideologie, sowie unveröffentlichte Texte.

Die Musik der Zukunft

Robert Barry erzählt eine Geschichte des produktiven Scheiterns. Mehr als 200 Jahre haben sich Komponisten, Musiker und Kritiker Gedanken über die Musik der Zukunft gemacht. Robert Barry erinnert an musikalische Traumlandschaften, wilde Utopien, ferne Klangwelten und vergessene Experimente. Was diese Geschichte antrieb, gilt auch heute noch: Wieder scheitern, besser scheitern.

Is this the end?
Pop zwischen Befreiung und Unterdrückung

Irgendwann machte man den Unterschied zwischen Kulturindustrie und Pop. Was hatte schließlich Frank Zappa mit Dieter Thomas Heck zu schaffen? Pop sollte der dynamische Zwischenraum von Kunst und Alltagsverstand sein, Pop war auf der richtigen, auf unserer Seite. Aber das hat sich nun geändert. Seeßlen spürt in allen gesellschaftlichen Bereichen nach, wohin sich Pop verflüchtigt, wohin er sich entwickelt hat.

Auf der Suche nach dem perfekten Ich
Ein Jahr in der Optimierungsindustrie

Die Autoren des viel beachteten Wellness-Syndroms stürzen sich kopfüber in die Welt der Selbstoptimierer, eine boomende Bewegung, die die Grenzen zu überschreiten sucht, die uns durch unseren Körper oder unsere mentale Unzulänglichkeit auferlegt sind.

Die Freiheit oder die Liebe
Ein surrealistischer Roman

1927 erschienen, fiel der Roman sofort einem Urteil der Strafkammer des Départment Seine zum Opfer und konnte nur verstümmelt erscheinen, weil der Justiz Desnos’ von Eugène Sue, Nerval, Lautréamont und den Slapstick-Filmen beeinflusste Dichtung missfiel.
Desnos’ surrealistische Prosa ist von flirrender Schönheit und hinreißender Sinnlichkeit.

Werke Band 10
Kapitalismus Forever & Das allerletzte Gefecht & Texte und Interviews (2011-2016)

In einem Rundumschlag kommentiert Wolfgang Pohrt brillant die Angst der Kommunisten vor dem Crash. Die Linken klagen den Kapitalismus auf moralische Weise an, in Wirklichkeit jedoch wollen sie ihn retten, dabei ist er auf ihre Hilfe gar nicht angewiesen, denn der Kapitalismus ist ein System, das sich ständig neu erfindet und das aus jeder Krise neu und gestärkt hervorgeht.