Politisches Buch

Wie man Antisemitismus bekämpft
Eine Streitschrift gegen Geschichtsvergessenheit, Selbstgefälligkeit und Konfliktscheu

Maßgebliche Teile der amerikanischen Fernseh- und Zeitungsredaktionen haben sich einer Weltanschauung verschrieben, die Juden zu Repräsentanten eines »Systems weißer Herrschaft« und Israel zum »kolonialistischen Siedlerstaat« macht. Hieraus folgt nicht nur eine Unfähigkeit, die Virulenz und die Wandelbarkeit des Antisemitismus zu erkennen, sondern dessen Umdeutung in eine Form postkolonialen Widerstandes.

Krankheit als Kränkung
Narzissmus und Ignoranz in pandemischen Zeiten

Die Epoche, in der altbekannte Epidemien ihren Schrecken verloren, ja ausgerottet werden konnten, ist vorbei – seit Jahrzehnten bereits hat eine Epoche neuer Epidemien begonnen. Ihre Produktionsstätten sind die Slums der Mega-Citys in der die Billigarbeitskräfte der globalisierten Industrieproduktion zusammengepfercht werden. Was für Aids, Ebola, Vogelgrippe galt – das gilt auch für Covid-19, deren Erreger immer aus Zoonosen entstanden, die sich bei der Erschließung möglichst billiger Proteinquellen ereigneten.

Der Intellektuelle als Unruhestifter
Wolfgang Pohrt – Eine Biographie

Für Saul Friedländer war er einer der »most effective polemical essayists«, Sophie Rois lässt ihn in einem Pollesch-Stück zu Wort kommen, er taucht in einem Song der Liga der gewöhnlichen Gentlemen auf, er wurde als Romanfigur verewigt und zu seinen begeisterten Lesern gehört H. M. Enzensberger.
Das Buch spiegelt die politischen Debatten und die gesellschaftlichen Verwerfungen der siebziger, achtziger und neunziger Jahre wider.

Material Girls
Warum die Wirklichkeit für den Feminismus unerlässlich ist.

Material Girls ist eine aktuelle und dezidierte Kritik der einflussreichen Theorie, die behauptet, dass alle über ein inneres Gefühl namens »Geschlechtsidentität« verfügen, das gesellschaftspolitisch relevanter sei als das biologische Geschlecht.

Lob des Laizismus

Caroline Fourest tritt für eine strikte Trennung von Staat und Religion ein, die für sie eine der Grundlagen der Demokratie ist. Es geht darum, Religionen von allen nicht unmittelbar kirchlichen Angelegenheiten auszuschließen. Insofern ist Fourests Buch auch ein Plädoyer, mehr zu wagen als den Säkularismus, wie er in Deutschland herrscht.

Einige meiner besten Freunde und Feinde
Unruhestifter und Abweichler

Zur 40jährigen Verlagsgeschichte veröffentlicht der Verleger Texte über seine Autoren, die wichtig für den Verlag waren und sind und ihn mit geprägt haben, Texte über Wolfgang Pohrt und Eike Geisel, über Harry Rowohlt und über die verlorene Freundschaft mit Roger Willemsen, über Fanny Müller und Horst Tomayer, über Hunter S. Thompson und Guy Debord.

Werke Band 2
Ausverkauf & Endstation & Texte (1977-1982)

Stammheim /Mogadischu * MansonFamily und Revolution * Nationalsozialismus und KZ-System * Überlegungen zur Aktualität von KZ-Erfahrungen * Jugendkriminalität * Die schweigende Mehrheit vor der Verwirklichung ihrer geheimen Wünsche durch ihre Opfer bewahren * Ein Volk, ein Reich, ein Frieden * Die Angst der Deutschen * Eine Nation wird geboren * Wir Deutsche * Vier Milliarden Ausländer * Eine Zukunft für die Vergangenheit * Und andere unveröffentlichte Texte.

Vom Imperiengeschäft
Konzerte – Festivals – Streaming – Soziales. Wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören

Berthold Seliger, Publizist, Konzertagent und Tourneeveranstalter, berichtet über die Neustrukturierung der Märkte in der Musikindustrie. Er nimmt die aktuellen Entwicklungen bei den Konzentrationsprozessen in der deutschen und internationalen Konzertbranche und die dubiosen Tricks im Ticketing zum Anlaß für konkrete Vorschläge, wie man mit konsequenter Gesetzgebung die Machenschaften der Konzerne eindämmen könnte, die die kulturelle Vielfalt gefährden.

St. Petersburg – Berlin – Paris
Memoiren eines Davongekommenen

Schon 1951 entstand Poliakovs Studie »Le Bréviaire de la haine«, der erste systematische Versuch, den Massenmord an den Juden zu dokumentieren. Er betonte im Gegensatz zu deutschen Historikern schon sehr früh die zentrale Rolle des eliminatorischen Antisemitismus. Aber die um die Deutungshoheit der Shoa ringenden deutschen Geschichtswissenschaftler haben den Résistanceaktivisten und Autodidakten im akademischen Betrieb bis heute ignoriert.

Die Kunst und das Nichts
Nahezu klassisches Feuilleton

Wer nur von den Künsten etwas versteht, der versteht auch davon nichts. Und wer sich ausschließlich mit der Politik befasst, wird davon auf Dauer dumm und traurig. Wer über die Künste schreibt, muss immer mitbedenken, in welche Wirklichkeit hinein die Werke sprechen. Und wer die Politik mit dem Werkzeug der Ästhetik analysiert, erfährt dabei Dinge, die sich die Politik selbst nicht träumen lässt.