Theorie

Werke Band 4
Kreisverkehr, Wendepunkt & Stammesbewußtsein, Kulturnation & Texte (1982-1984)

Entlastung für Auschwitz * Lebensschutz und Nationalpolitik * Volkssturm oder Emanzipationsbewegung * Der Krieg als wirklicher Befreier und wahrer Sachwalter der Menschlichkeit * Der Rechtsradikalismus und die Linke * Die Rebellion der Heinzelmännchen * Die Aktualität der Theorie von Karl Marx * Antiamerikanismus, Antiimperialismus * Über Adorno, Enzensberger, Sloterdijk, Hans-Jürgen Boock, Günther Anders, Yves Montand * Und andere unveröffentlichte Texte.

Die Phantasie vom Glück

In seinem neuen Buch spürt der Soziologe Carl Cederström der gegenwärtigen Konzeption des Glücks nach, geht zurück zu ihren Anfängen in der europäischen Psychiatrie der frühen zwanziger Jahre, folgt den Spuren des Glücks in die Beat-Generation und untersucht, was Ronald Reagen und Donald Trump darunter verstehen.

Werke Band 5.1
Zeitgeist, Geisterzeit – Texte (1985-1986)

Mit einigen seiner Arbeiten aus »Zeitgeist, Geisterzeit« Mitte der achtziger Jahre hat Pohrt heftige Debatten ausgelöst, wie z.B. mit seinem Artikel »Der deutsch-jüdische Verbrüderungskitsch«, der in der taz eine Leserbriefflut ausgelöst hat. Außerdem geht es u.a. um die Amnestie der RAF-Gefangenen, über die Wiederkehr des Begriffs Heimat, über die heute wieder aktuelle Debatte »Linke und Ausländerpolitik«, den Mythos des »anderen Deutschlands« und um einige Nachwuchsspießer in der Literatur, sowie unveröffentlichte Texte.

Werke Band 5.2
Ein Hauch von Nerz – Texte (1987-1989)

Das letzte Buch Pohrts mit Arbeiten, die er als Kultur- und Ideologiekritiker verfasst hat. »Mein Job ist die Ideologiekritik, das habe ich gelernt«, sagte Pohrt 1987 den Stuttgarter Nachrichten. »Die Leute sagen mir, was sie denken und ich sage ihnen, warum das falsch ist.« Er schreibt, was es mit dem »Historikerstreit« wirklich auf sich hat, warum die Grünen Aids-Kranke am liebsten nach den Nürnberger Rassegesetzen aussortieren würden, warum Carl Schmitt im Feuilleton wieder so beliebt ist, über den kritischen Opportunisten Peter Schneider, »Rassismus als Identitätsersatz« und die Multikulti-Ideologie, sowie unveröffentlichte Texte.

Werke Band 3
Honoré de Balzac – Der Geheimagent der Unzufriedenheit (1981)

Sechs Essays über den Unterhaltungskünstler Balzac, über Geld und Geist, über Journalismus und Halbwelt, über Moral und Erfolg, über Bildung und Zeitung und über Liebe und Geld.

Die Zukunft erfinden
Postkapitalismus und eine Welt ohne Arbeit

Der Neoliberalismus funktioniert nicht. Durch Austeritätspolitik werden Millionen Menschen in Armut gestürzt und noch weit mehr in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gezwungen. Und die Linke setzt weiter auf überholte politische Strategien, als wäre nichts gewesen. Die Theoretiker des Akzelerationismus haben in »Die Zukunft erfinden« ihre Thesen aus dem »Akzelerationistischen Manifest« begründet und in einen politischen Zusammenhang gestellt.

Das Wellness-Syndrom
Die Glücksdoktrin und der perfekte Mensch

Sie bewegen sich nicht so viel, wie Sie sollten? Zählen Ihre Kalorien im Schlaf? Sie schämen sich dafür, dass Sie nicht glücklicher sind? Sie könnten ein Opfer des Wellness-Syndroms sein.

Die Wiedergutwerdung der Deutschen
Essays und Polemiken

Eike Geisel war nicht nur ein unnachgiebiger Kritiker des deutsch-jüdischen Verbrüderungskitsches und der Entsorgung deutscher Vergangenheit, sondern machte als Historiker mit seinen Arbeiten u.a. über den jüdischen Kulturbund und das Berliner Scheunenviertel aufmerksam. Dieser Band versammelt Geisels große essayistische Arbeiten wie über den Antisemitismus des »anderen Deutschland« und den Mythos vom Widerstand des 20. Juli.

Dead Man Working
Die schöne neue Welt der toten Arbeit

Der Kapitalismus wird immer seltsamer. Während das »Zeitalter der Arbeit« zu Ende geht, wird die Arbeit immer präsenter – wir leben in einer »Arbeitsgesellschaft«, der sich niemand entziehen kann. Der Arbeiter heute fühlt sich leer und tot. Dieses Buch erzählt die Geschichte des toten Menschen, von den erniedrigenden »Teambildungsübungen« und den peinlichen Begegnungen mit dem hippen Boss, der vorgibt, den Kapitalismus zu hassen, und seine Untergebenen auffordert, »authentisch« zu sein. In dieser Gesellschaft wird Arbeit als lebendiger Tod erfahren.

Weltkrise und Ignoranz. Kapitalismus im Niedergang
Ausgewählte Schriften 1992 – 2012

Der Kapitalismus steuert auf eine Weltwirtschaftskrise zu. Damit gewinnen die bereits in den achtziger Jahren entwickelten krisentheoretischen Thesen und Analysen von Robert Kurz, die von der vereinigten Restlinken wie vom bürgerlichen Wissenschaftsverständnis stets grundsätzlich zurückgewiesen wurden, weit mehr als bisher an Realitätsgehalt. Das angeblich Unmögliche beginnt wahr zu werden, auch wenn sich das herrschende Bewusstsein gegen die Einsicht sträubt, dass es um etwas anderes geht als um eine bloß zyklische Abwärtsbewegung, die nach ein paar Monaten oder höchstens einem Jahr glücklich überstanden sein wird.