Theorie

Werke Band 5.2
Ein Hauch von Nerz – Texte (1987-1989)

»Wolfgang Pohrt hat funkelnde Marksteine in die Landschaft des Block-Konformismus gesetzt: mit boshaft zugeschliffenem Witz, der ohne Rücksicht auf die unabgesprochenen Sprachregelungen das scheinbar Tiefsinnige als Gefasel im Gewande der marktgängigen Gesinnung entlarvt. Ein Zögling der Frankfurter Schule und superber Marx-Kenner, hat Pohrt eine eigene, brillant-pointierte Sprache entwickelt.«
(Josef Joffe, Süddeutsche Zeitung)

Werke Band 3
Honoré de Balzac – Der Geheimagent der Unzufriedenheit (1981)

Sechs Essays über den Unterhaltungskünstler Balzac, über Geld und Geist, über Journalismus und Halbwelt, über Moral und Erfolg, über Bildung und Zeitung und über Liebe und Geld.

Die Zukunft erfinden
Postkapitalismus und eine Welt ohne Arbeit

Der Neoliberalismus funktioniert nicht. Durch Austeritätspolitik werden Millionen Menschen in Armut gestürzt und noch weit mehr in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gezwungen. Und die Linke setzt weiter auf überholte politische Strategien, als wäre nichts gewesen. Die Theoretiker des Akzelerationismus haben in »Die Zukunft erfinden« ihre Thesen aus dem »Akzelerationistischen Manifest« begründet und in einen politischen Zusammenhang gestellt.

Das Wellness-Syndrom
Die Glücksdoktrin und der perfekte Mensch

Sie bewegen sich nicht so viel, wie Sie sollten? Zählen Ihre Kalorien im Schlaf? Sie schämen sich dafür, dass Sie nicht glücklicher sind? Sie könnten ein Opfer des Wellness-Syndroms sein.

Die Wiedergutwerdung der Deutschen
Essays und Polemiken

Eike Geisel war nicht nur ein unnachgiebiger Kritiker des deutsch-jüdischen Verbrüderungskitsches und der Entsorgung deutscher Vergangenheit, sondern machte als Historiker mit seinen Arbeiten u.a. über den jüdischen Kulturbund und das Berliner Scheunenviertel aufmerksam. Dieser Band versammelt Geisels große essayistische Arbeiten wie über den Antisemitismus des »anderen Deutschland« und den Mythos vom Widerstand des 20. Juli.

Dead Man Working
Die schöne neue Welt der toten Arbeit

Der Kapitalismus wird immer seltsamer. Während das »Zeitalter der Arbeit« zu Ende geht, wird die Arbeit immer präsenter – wir leben in einer »Arbeitsgesellschaft«, der sich niemand entziehen kann. Der Arbeiter heute fühlt sich leer und tot. Dieses Buch erzählt die Geschichte des toten Menschen, von den erniedrigenden »Teambildungsübungen« und den peinlichen Begegnungen mit dem hippen Boss, der vorgibt, den Kapitalismus zu hassen, und seine Untergebenen auffordert, »authentisch« zu sein. In dieser Gesellschaft wird Arbeit als lebendiger Tod erfahren.

Weltkrise und Ignoranz. Kapitalismus im Niedergang
Ausgewählte Schriften 1992 – 2012

Der Kapitalismus steuert auf eine Weltwirtschaftskrise zu. Damit gewinnen die bereits in den achtziger Jahren entwickelten krisentheoretischen Thesen und Analysen von Robert Kurz, die von der vereinigten Restlinken wie vom bürgerlichen Wissenschaftsverständnis stets grundsätzlich zurückgewiesen wurden, weit mehr als bisher an Realitätsgehalt. Das angeblich Unmögliche beginnt wahr zu werden, auch wenn sich das herrschende Bewusstsein gegen die Einsicht sträubt, dass es um etwas anderes geht als um eine bloß zyklische Abwärtsbewegung, die nach ein paar Monaten oder höchstens einem Jahr glücklich überstanden sein wird.

Das allerletzte Gefecht
Über den universellen Kapitalismus, den Kommunismus als Episode und die Menschheit als Amöbe

Hinter der Protestbewegung haben Atomkraft und Raketentriebwerke gesteckt, nicht die Liebe zum Sozialismus. Marx war Darwinist und das Kommunistische Manifest übler Kitsch. Der Kommunismus ist abgelaufen wie altes Badewasser, als der Stöpsel gezogen wurde. Der Mensch als Einzelner ist ein bösartiges Tier und die Menschheit als Ganzes eine wild wuchernde Amöbe. Im Kapitalismus haben die Menschen einen Doppelgänger: Er ist wie sie, sie haben ihn ja auch gemacht.

Kapitalismus Forever
Über Krise, Krieg, Revolution, Evolution, Christentum und Islam

Wolfgang Pohrt, der Großmeister der überraschenden Volte, ist wieder da. In einem Rundumschlag, einem Pamphlet, in dem er nicht systematisch oder wasserdicht, sondern assoziativ argumentiert, kommentiert er die Angst der Kommunisten vor dem Crash und andere Aspekte der aktuellen Diskussion, dabei weiß er wie immer mit originellen und überraschenden Gedanken zu brillieren, mit denen er alle und jeden vergrätzen wird, die es sich in den Verhältnissen eingerichtet haben.

Ausgewählte Briefe
1957-1994

Debords Perspektive ist stets strategisch und parteiisch. Die Briefe zeugen von gedanklichem Austausch und Freundschaft, Werk und Leben, Disziplin und Genuss. Sie zeichnen über einen Zeitraum von fast 40 Jahren die Bemühung um eine In-Begriff-Nahme der Gegenwart nach – und die Entwicklung eines Denkens, das unbeirrt auf den Umsturz der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung zielte.