Critica Diabolis 270
Aus dem Englischen von Norbert Hofmann
ca. 360 Seiten
ca. 28.- Euro
ISBN 978-3-89320-250-8
Erscheinungsdatum Oktober 2019
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Martha Gellhorn ist eine Legende, denn sie berichtete über 60 Jahre hinweg aus Krisen- und Kriegsgebieten für alle möglichen Zeitungen und war ihr Leben lang unterwegs, bevor sie sich in Wales niederließ. Zusammen mit Hemingway, ihrem Mann, besuchte sie das republikanische Spanien und Deutschland in Trümmern. Ihre Kriegsreportagen, die in »Das Gesicht des Krieges« erschienen, machten sie berühmt. Hier nun versammelt »eine der klügsten und eloquentesten Zeuginnen des 19. Jahrhunderts«, wie Bill Buford sie nannte, Reportagen, die in Friedenszeiten entstanden sind.
In Band 1 schreibt sie über das Amerika während der Depression und über einen Lynchmord in den Südstaaten, zu dem sie zusammen mit ihrem Begleiter auf einem alten Lastwagen mitgenommen wurden, weil ihr Auto mitten in einer verlassenen Gegend den Geist aufgegeben hatte. Jedem Jahrzehnt widmet sie eine beeindruckende Nachbetrachtung.
»Lernen Sie von ihrer Menschenfreundlichkeit, lassen Sie sich von der Kraft ihres Schreibens und ihrem beeindruckenden Gefühl für die Orte begeistern.« (Independent)

Pressestimmen

»Voller Humanität und wunderschön geschrieben.« (Guardian)

»Ein scharfer Blick, ein gutes Gedächtnis und eine knappe, starke Prosa.« (Sunday Telegraph)

»Nicht nur eine der großartigen Kriegskorrespondentinnen des Jahrhunderts; als Frau in einer bis dahin männlichen Domäne wurde sie auch eine Inspiration für Journalistinnen überall auf der Welt.« (Express)