Critica Diabolis 181
Paperback; Aus dem Französischen von Michael Sander und Bernadette Grubner
144 Seiten
16.- Euro
ISBN 978-3-89320-149-5
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Ralph Rumney (1934-2002) begann seine Karriere als Künstler in den schlecht beleumundeten Kreisen des linken Seine-Ufers in Paris. In der Bar Moineau traf er in den fünfziger Jahren Guy Debord, den Mann mit der eleganten Sprache und dem magischen Charme.
Als einziges Mitglied des Psychogeografischen Komitees in London wurde er Gründungsmitglied der Situationistischen Internationale 1957, ein Jahr später jedoch schon wieder ausgeschlossen, weil ihn der Dschungel von Venedig besiegt habe. Fünfzig Jahre lang bewegte er sich in den künstlerischen Avantgarden Europas, er war befreundet mit Guy Debord, Asger Jorn, Yves Klein, William Bourroughs, Félix Guattari und vielen anderen, über die er Zeugnis ablegt und Geschichten erzählt. Mit Marcel Duchamp spielte er Schach, mit Georges Bataille diskutierte er im Café Flore die Erotik, in London verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Poker und in Venedig mußte er vor den Nachstellungen seiner Schwiegermutter Peggy Guggenheim flüchten, nachdem seine Frau Pegeen Selbstmord begangen hatte.

Mit einem Nachwort von Roberto Ohrt

Pressestimmen

»Der Einfluss der Lettristen auf den Punk oder der französischen Jugend auf die englische brauchte vielleicht Jahrzehnte, doch es waren nur einige wenige Zeichen notwendig; sie hatten ihre unverkennbare Wirkung. Nicht anders ist es mit den wenigen Spuren des Consuls, die in diesem Buch versammelt sind. Sie rekonstruieren weit mehr, als an ihrem Rest auf den ersten Blick ablesbar zu sein scheint.« (Roberto Ohrt)

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