Design und Verbrechen

Hal Foster inspiriert seit Jahren eine politisch engagierte, kritische Postmoderne. Die hier vorgelegten Aufsätze machen die Gegenstände dieser Kritik deutlich. Foster zeigt, dass Design – in seiner von Zeitschriften bis zur Medizin reichenden inflationären Allgegenwart im heutigen Kapitalismus – zum Treibstoff einer unersättlichen Konsumwelt geworden ist, gleichermaßen nötigend und deterritorialisierend, narzisstisch und inhaltsleer. Präzis und polemisch widmen sich Fosters Essays dem Aufstieg einer globalen Architektur des Spektakels und setzen sich dabei mit ihren führenden Vertretern wie Frank Gehry und Rem Koolhaas auseinander.
In weiteren Essays des Buches begibt sich Foster in aktuelle Auseinandersetzungen über Museen, Kunstkritik und das angebliche Ende der Kunst.

Ein Klassiker der Architekturkritik.

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