Critica Diabolis 193
Broschur mt zahlreichen Abbildungen, aus dem Amerikanischen von Thomas Atzert
224 Seiten
18.- Euro
ISBN 978-3-89320-162-4
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Hal Foster inspiriert seit Jahren eine politisch engagierte, kritische Postmoderne. Die hier vorgelegten Aufsätze machen die Gegenstände dieser Kritik deutlich. Foster zeigt, dass Design – in seiner von Zeitschriften bis zur Medizin reichenden inflationären Allgegenwart im heutigen Kapitalismus – zum Treibstoff einer unersättlichen Konsumwelt geworden ist, gleichermaßen nötigend und deterritorialisierend, narzisstisch und inhaltsleer. Präzis und polemisch widmen sich Fosters Essays dem Aufstieg einer globalen Architektur des Spektakels und setzen sich dabei mit ihren führenden Vertretern wie Frank Gehry und Rem Koolhaas auseinander.
In weiteren Essays des Buches begibt sich Foster in aktuelle Auseinandersetzungen über Museen, Kunstkritik und das angebliche Ende der Kunst.

Ein Klassiker der Architekturkritik.

Pressestimmen

»Kluge Essays, wie man sie in Deutschland selten findet… Hal Foster setzt an die Stelle des diffusen Unbehagens über einen Kapitalismus, der sich immer wieder die kritische Ästhetik einverleibt, eine kunsthistorisch fundierte Ideologiekritik.« (Ingo Arend, taz)

»Foster trifft genau ins Schwarze … Das ist ein Buch, wie die Welt des Designs es sich wünschen sollte.« (Bookforum)

»Design und Verbrechen ist cool, unaufgeregt und solide, wie ein Duell im klassischen Western … Beunruhigend an Hal Fosters Buch finde ich, dass er es ständig versteht, mich in meinem Denken zu erschüttern.« (Greil Marcus)