Critica Diabolis 211
Broschur
160 Seiten
14.- Euro
ISBN 978-3-89320-183-9
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Ist das Kaffeepulver aufgebraucht und im Kühlschrank findet sich nur noch Knäckebrot, nehmen auch Diplompädagogen Aushilfsarbeiten an. Pierre de Mon trägt Briefe aus, als Urlaubsvertretung. Er wird gewarnt, vor einer Missis Jö. Sie sei unberechenbar. Im Weiteren gäbe es einen eigenwilligen Sohn und einen Schrank, in den die Mutter der Missis Jö verräumt sei.
Schon bald wirbelt die Begegnung mit Missis Jö Pierres Leben durcheinander. Er lernt eine kleine, lebhafte Frau kennen, die einen großartigen Kaffee kocht und sich zum Zusammenbau eines Puzzles Topflappen anzieht, um den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Die Vermutung, dass es sich bei Missis Jö um eine Art Hexe handelt, scheint haltlos.

Pressestimmen

»Missis Jö, die ungeheuer liebenswerte Geschichte einer Selbstfindung, ist von großer poetischer Leichtigkeit, erinnert in seiner freundlichen Fantasterei mal an Erich Kästners „35. Mai“, mal an die morbid-verträumten Bildwelten eines Tim-Burton-Films und ist von schrägen Ideen gesäumt.« (Neue Presse, Hannover)

»Da habt ihr mir eine grosse Freude gemacht mit dem neuen Buch von Herrn Kändler! Wollte ich nur mal so sagen.« (Thomas Ott, Buchladen Erlkönig, Stuttgart)

»Pierre de Mon auf seinem skurril-schrägen Selbstfindungstrip (mit Betonung auf Trip) zu begleiten ist ein wenig so, als lese man literarischen Free Jazz. Die ganze Story ist eine wortgewordene Jamsession, bei der man nie weiß, welchen Schwenk sie als nächstes tun wird – stellenweise entstehen im Kopf Bilder eines bislang im Giftschrank weggesperrten Tim-Burton-Films, bei welchem jenem Regisseur heimlich Substanzen in den Tee gemischt wurden, die in seinem Kopf für Synapsenpolka sorgten. Denn oftmals wirken die Figuren enorm unwirklich, die Farben schillern grellbunt und das Gesamte wirkt völlig kaputt-trickfilmhaft.« (Chris Popp, booknerds.de)