Critica Diabolis 271
Broschur
488 Seiten
26.- Euro
ISBN 978-3-89320-248-5
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Geisels zuletzt erschienenes Buch »Die Wiedergutwerdung der Deutschen« stieß auf große Resonanz, von der auch der Film »Triumph des guten Willens« von Mikko Linnemann über ihn zeugte. In einem weiteren Band seiner Schriften werden enthalten sein u.a. Beiträge zum Antisemitismus der Linken, Spurensuche nach jüdischem Leben in Berlin, Überlegungen zu Hannah Arendt und den Menschenrechten und einige der zahlreichen Artikel und Vorträge, in denen er den Antisemitismus und das Verhältnis der Deutschen zu den Juden analysiert.
»Marx bemerkt einmal, die Deutschen hätten in ihrer Geschichte immer nur die Restauration der anderen Völker geteilt, nie aber deren Revolutionen. Dieses Resümee war, wie man heute sieht, leider auch eine futurologische Prognose. Das Neue war das Immergleiche, es gab keine Revolutionen, stattdessen Reprisen. Bei diesem immerwährenden Dakapo erwiesen sich Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit als monotone und besonders zählebige Grundströmung: sie sind das Ostinato der neueren deutschen Geschichte.« (Eike Geisel)

Pressestimmen

»Aus Geisel spricht eine ebenso kluge wie scharfzüngige Wut, und zwischen Ironie und Zynismus schafft sich eine große Ernsthaftigkeit Platz. Jüngere Leser haben mit dem Buch eine Zeitkapsel in der Hand, die Einblick in frühere deutsche Debatten gibt. Man entdeckt immer wieder Einsichten von geradezu unheimlicher Aktualität.« (Tobias Prüwer, Jüdische Allgemeine)

»Geisel schützt einem vor den Zumutungen und Phrasen der Gegenwart.« (Stefan Gleser, Der Freitag – Community-Blog)

»Auch die Texte des nun erschienenen Bands erweisen Geisel als so sprachgewandten wie unerbittlichen Feind der Vereinnahmung der Opfer durch die Täter, sprich: der deutschen Projektionen auf die Juden.« (Christopher Wimmer, jungle world)

»Wie Geschichtspolitik gemacht wird, kann man in der wie ge-wöhnlich schonungslosen Sprache und klaren Argumentation des Autors nachvollziehen. Be-sonders für jüngere Generationen ist hier ein Schatz enthalten, aus dem zu erfahren ist, wie Deutschland wurde, was es ist.« (Tobias Prüwer, Kreuzer logbuch, Leipzig)

»Spinnefeind war Geisel der Germanomanie, also jene krude Teutonenmischung aus romantischer Schwärmerei, Verachtung der Vernunft und juden- wie fremdenfeindliche Ressentiments.«
(Jakob Hayner, junge welt)

»Man muss Eike Geisel so lesen, wie man heute noch Voltaire lesen sollte, oder Tucholsky, oder Karl Kraus.« (Henryk M. Broder)