Critica Diabolis 182
Klappenbroschur, aus dem Englischen von Astrid Finke
384 Seiten
18.- Euro
ISBN 978-3-89320-150-1
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Adrian Mole ist mittlerweile 39. Die schweren Jahre beginnen. Seine Kreditkarte ist hoffnungslos überzogen und Rechnungen kann er auch nicht mehr begleichen. Er lebt nun in einem umgebauten Schweinestall in einer trostlosen Gegend bei Leicestershire, und das in direkter Nachbarschaft zu seinen Eltern George und Pauline. Er bessert sein Haushaltsgeld als Aushilfe in einem Antiquariat auf, aber die Buchhandlung geht pleite. Seine etwas eigenwillige Frau Daisy hasst das Landleben, und Adrian dämmert langsam, dass sich die Leidenschaft aus ihrem Eheleben verfüchtigt hat. Außerdem muss er fünfmal in der Nacht aufs Klo.
Dann stellt sich heraus, dass Adrian Prostata-Krebs hat. Seine Mutter schreibt ihre Memoiren über ihre elende Kindheit. Adrians Tochter will sich nicht in eine Schuluniform zwingen lassen, sondern ihr Meerjungfrauenkostüm anziehen. Und da ist natürlich auch wieder Adrians alte Flamme Dr. Pandora Braithwaite. Das ganze Personal läuft wieder zur Höchstform auf und macht Adrian Mole zum erfolgreichsten Chronisten der vergangenen Jahrzehnte.

Pressestimmen

»Wie konnte man ihn nur aus den Augen verlieren? Wie konnte man fast vergessen, was für eine hinreißend komische und kluge Lektüre er uns mit seinen geheimen Tagebüchern schon so lange beschert hat? Adrian Mole, der picklige Halbwüchsige aus dem Arbeitermilieu, der unbedingt ein Intellektueller werden wollte und mit 13 Jahren begann, Tagebuch zu schreiben. […] Unter der vertrauten liebenswürdigen Komik, dem schönen Sprachwitz und der lustvollen Ironie hat sich die komische Koketterie mit den täglichen Katastrophen verdüstert zu einer schmerzlichen Melancholie. Die “Prostrate Years” sind nämlich die Jahre, die Wortähnlichkeit tönt es an, in denen einen das Leben manchmal bereits “daniederzustrecken” droht.« (Pia Horlacher, NZZ)

»Adrian Moles Tagebuch wäre wahrscheinlich todtraurig, wenn Sue Townsend darin nicht ein Feuerwerk an Ironie und Bonmots abbrennen würde.« (Fränkische Nachrichten)

»Die Figuren sind einfach zu schrullig, als dass man sie nicht mögen könnte – sozusagen eine ganze Freakshow zum Liebhaben, vom Rote-Beete-Saft produzierenden Schwiegervater bis hin zur Postangestellten mit pseudoliterarischen Ambitionen.« (Susanne Heimburger, literaturkritik.de)

»Es ist das komischste Buch, das ich seit 42 Jahren gelesen habe. Elegant geschrieben, klug und sehr lustig. Hab gestern abend damit angefangen und dann in einem Rutsch mit wachsender Begeisterung alles weggelesen. Es war wie ein Rausch. Bin immer noch beschwipst. Herrlich! Für mich ist Sue Townsend die Queen unter den Humoristen.« (Amazon-Kundenrezension)

»Sue Townsend zeigt, dass nichts so amüsant sein kann wie das Leben selber. Lesen und lachen!« (Lesenblog.de)

»Dem Himmel sei Dank für Sue Townsend. Ihre Adrian-Mole-Romane haben sie unzweifelhaft zur komischsten lebenden Schriftstellerin Englands gemacht.« (Mail on Sunday)

»Adrian Mole hat sich längst vom Geheimtip zur nationalen Kultfigur entwickelt.« (Sunday Telegraph)

»Adrian Mole wird als einer von Englands großen Tagebuchautoren in die Geschichte eingehen.« (Evening Standard)

»Saukomisch.« (Brigitte)