4 CDs im ausklappbaren Digifile
4,5 Stunden
26.- Euro
ISBN 978-3-89320-217-1
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Harry Rowohlt erzählt aus seinem Leben inmitten einer bemerkenswerten Familie voller Hochachtung und honigsüß, manchmal spöttisch und sarkastisch, aber immer hinreißend. Er erzählt von seinem Großvater Fränzken Pierenkämper, der 1917 einer der führenden Köpfe im Arbeiter- und Soldatenrat von Wilna war; von seinem früh verstorbenen Brüderchen Heinrich Maria; von seiner Mutter, der Schauspielerin, die einmal Tischdame von Goebbels gewesen war; von seinem Vater, der mit dem Rowohlt Verlag fünfmal pleite ging, eine Tradition, die Harry Rowohlt als erstes wiederbelebt hätte, wäre er in den Verlag eingetreten; von Eddie, dem Spanienkämpfer in Paris, der in der Résistance kämpfte und Nazis getötet hatte; von seiner Lehrzeit bei Suhrkamp, bei der Verlagsauslieferung in Stuttgart und in New York; von Robert Crumb, Fritz Raddatz, Robert Gernhardt; über die Leiden eines preisgekrönten Übersetzers und seine Rolle als Penner in der Lindenstraße.
Dabei schweift Harry Rowohlt immer wieder gerne ab, so wie man es bei ihm liebt.

Am 15. Juni 2015 ist Harry Rowohlt in seiner Geburtsstadt Hamburg gestorben.

Pressestimmen

»Hier können wir noch einmal seiner von Whiskey und Zigaretten angerauten Stimme lauschen. Wir lauschen vergnügt und verstehen,  warum er den Ehrentitel Paganini der Abschweifung erhielt.« (HR 2 Kultur – Hörbuchbestenliste)

»Das Hörbuch ist eine wunderbare Neuigkeit nicht nur für Connaisseure, sondern für alle, die dem Paganini der Abschweifung nach seinem viel zu frühen Tod noch einmal lauschen möchten.« (Frank Schulz, Zeit-online)

»Harry Rowohlt war ein großer Menschenstimmenkenner und -sammler. Er war so eine Art Einmannstimmen-Symphonieorchester – und davon kriegt man auf der CD einen sehr guten Eindruck. Und man bekommt auf diese Art und Weise eine Geschichte der Bundesrepublik geliefert aus einer ganz schrägen Perspektive, und sehr viele Personen des Literaturbetriebs und des öffentlichen Lebens tauchen auf. Ein ganz einzigartiges Hörbuch.« (rbb Radio Eins – die Literaturagenten)

»So können wir Rowohlts herrlichen Bass live beim Küchengespräch über sein Leben hören, unzählige Szenen und Anekdoten, über seine Eltern, über seine prominente Rolle in der Lindenstraße, irrwitzige Abschweifungen und tiefe Einsichten. Ein akustischer Glücksfall nicht nur für die Harry-Rowohlt-Gemeinde.« (Alexander Cammann, Die Zeit)

»Harry Rowohlt war ein begnadeter Selberlebenserzähler, um Jean Pauls Wort von der Selberlebensbeschreibung leicht abzuwandeln. Ihm zuzuhören, war und ist ein Vergnügen.« (Knut Cordsen, Bayern 2)

»Und so hangelt sich Harry Rowohlt von Anekdote zu Anekdote, schweift ab, kehrt zurück und ist dabei so unterhaltsam wie ein Comedian.« (Ulrich Sonnenschein, hr2 Kultur)

»Ein Mann, der zeigt, dass Humor mehr als die Fähigkeit zum Gelächter sein kann: eine Lebenshaltung. Ein hinreißendes Vergnügen.« (Walter van Rossum, WDR 3)

»Man kann sich nicht satthören an diesem Sound und diesem Humor und dieser Art, das Leben zu sehen, und mit welcher Liebenswürdigkeit er Menschen charakterisiert. Das ist das Besondere an diesen Lebenserinnerungen.« (Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur)

»Rowohlts Wege waren von der Wiege an nicht unbedingt komfortabel asphaltiert, ihn davon erzählen zu hören, berührt – in der nächsten Minute amüsiert man sich indes wieder königlich.« (Gitta List, Schnüss-Stadtmagazin)

»Dass ihm als Naturtalent, gesegnet mit einer charismatischen Erzählstimme, der man fast alles abgenommen hat, die hohe Kunst der Causerie einfach so zugefallen sei, stimmt nun auch nicht – es steckte harte Arbeit darin. In unzähligen Tresensitzungen hat er seine Preziosen ausprobiert, sein Repertoire zugespitzt, dramaturgisch auf Vordermann gebracht. Er hatte kein Script, aber ein offenbar unfehlbares Gedächtnis für die gesprochene Sprache..« (Frank Schäfer, Rolling Stone)

»Wie überhaupt Harry Rowohlt selbst in seinen härtesten Urteilen immer nur die objektive Komik aufruft, die er erlebt hat. Das Vergnügen an diesen Geschichten liegt so in einzelnen Sätzen voller Weltkenntnis und Weisheit. Harry Rowohlt war begabt in allem … ein Mann mit Stil. Wer sich sein Leben anhört, vertut keine Zeit, wer dieses Hörbuch verschenkt, stiehlt sie keinem anderen und wird Dankbarkeit ernten.« (Jürgen Kaube, FAZ)

»Die legendären Harry Rowohlt Bootlegs… Er erzählt klug und witzig sein ganzes Leben. Und dafür brauchte er sieben Tage. Wie der liebe Gott.« (Stefan Maelck, MDR)

»Harry Rowohlt ist ein begnadeter Erzähler und Vortragskünstler, der auch Stimmen und Dialekte herrlich imitieren kann. In diesen
Erinnerungen überbietet er sich in der Präsentation kurioser Begebenheiten, ironischer Pointen, hintersinniger Witze und köstlicher
Parodien. Aber eindrucksvoll sind auch Harry Rowohlts Lebensweisheiten und bewundernswert die innere Freiheit, die er immer wieder in seinem Leben unter Beweis stellte. Die vier Hörstunden gehen jedenfalls viel zu schnell zu Ende!« (Ronald Schneider, Rheinische Post online)

»Es ist beeindruckend, wie er mit kauziger Nonchalance keine Gelegenheit auslässt, um eine erzählerische Nebenstrecke zu betreten, aber immer rechtzeitig den Weg zurück zur Ausgangserzählung findet. Und das stets druckreif … wodurch nebenbei eine Oral History des letzten Jahrhunderts entsteht.« (Sylvia Prahl, taz)

»Harry Rowohlt in brummig-bäriger Bestform. Sein wunderbar humoristischer, auch anrührender Lebensrückblick enttäuscht nur durch die Tatsache, dass es nach gut vier Stunden schon zu Ende ist.« (Ferdinand Quante, WDR 5)

»Wundervoll, witzig, kauzig, zugespitzt, wie Rowohlt auf Familie und Literatur, Kollegen und Leben blickt.« (Nürnberger Nachrichten)

»Witzig, kauzig, zugespitzt, wie Rowohlt auf Familie und Literatur, Kollegen und Leben blickt. Ach Harry…« (Augsburger Allgemeine)

»Vielen Dank für den herrlichen Nachlass!!! So kann man mit Harry im Auto bis ans Ende der Welt fahren…« (Rocko Schamoni)

»Enfant terrible und erleuchteter Philosoph, der in keine Schublade passen will.« (Nürnberger Zeitung)

»Harry Rowohlt hat einen ausgefeilten Sinn fürs extra Komische.« (Der SPIEGEL)

»Eine Plauderei über das Leben, geschmacklos, witzig, leider zu kurz. Harry, more, more!« (Die ZEIT)

»Die Hör-CDs, auf denen Harry Rowohlt sein Leben von der Wiege bis zur Biege erzählt, geben einen unverfälschten Eindruck, wie Rowohlt in Wirklichkeit war: Genauso unterhaltsam, unerschöpflich und witzig, wie auf der Bühne« (Volker Mücke, amazon)