Critica Diabolis 243
Broschur
160 Seiten
14.- Euro
ISBN 978-3-89320-220-1
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»Ich wuchs als alleinstehendes Einzelkind auf, meine Erziehung übernahm der Fernseher. Im Gegensatz zu allen Freunden hat mich der Fernseher nie enttäuscht, denn er war immer da. Andererseits hatte ich ja auch gar keine Freunde, aber immer einen Fernseher. Natürlich ist es nicht immer toll mit dem Fernseh, es gibt viele langweilige Momente, aber wenn ich ihn brauche, ist er zur Stelle. Und irgendetwas hat er immer für mich auf Lager. Klar, er wiederholt sich oft, das ist nicht so toll, aber er gibt sich viel Mühe, mich irgendwie zu unterhalten. Er hat Dutzende von Programmen, viele sogar hochauflösend. Das bietet von meinen Bekannten keiner. Und die wiederholen sich auch ganz schön oft, vor allem, wenn sie Alkohol getrunken haben.«
Hans Zippert wurde mit neun Jahren zum Fernseher. Einen Tag nach seinem vierzehnten Geburtstag begann er seine Arbeit als Zeitungsausträger und brachte den Menschen seiner Heimatstadt die frohe Botschaft, also die HörZu, die Funk Uhr, den Gong und TV Hören und Sehen. Das würde er heute noch tun, aber er brauchte Geld für größere, farbigere und flachere Fernsehgeräte. Deshalb fing er an, Texte für die Funk Uhr zu schreiben und vor allem für die Hörzu.
Hans Zippert hat sein Leben dem Fernsehen gewidmet und er hat es bis heute nicht bereut. In diesem Buch erzählt er, wie das Fernsehen unser Bewusstsein erweitern und uns zu besseren Menschen machen könnte. Wenn wir nur auf die richtigen Knöpfe drücken würden.

Pressestimmen

»Im Fernsehen wird täglich viel Unsinn verzapft. Hans Zippert hat einen scharfen Blick dafür. Mit seiner Ironie verschont er nichts und niemanden. Die Texte sind bissig entlarvend – und witzig.« (HÖRZU)

»Hans Zippert hat viel Zeit vor dem Fernseher verbracht. Seit Jahren schreibt Zippert außerdem täglich eine Kolumne […]. Eine ganze Reihe dieser Kolumnen ist in seinem neuen Buch […] versammelt. Darin beantwortet er alle möglichen Fragen, die einem Fernsehzuschauer eher nicht durch den Kopf schwirren.« (rosinenpicker@goethe.de)

»Hans Zippert spielt in einer ganz eigenen Liga.« (Walter Gödden)