Fanny Müller lebt im Schanzenviertel, dem Kreuzberg Hamburgs, umgeben von Altenheimen, Punks und deren Hunden, die alberne Namen tragen – auch die Herrchen. Sie arbeitet halbtags in der Erwachsenenbildung und widmet sich den anderen halben Tag dem Kolumnenschreiben. Ihre Lieblingslektüre sind bescheuerte Leserbriefe, besonders wenn deren Schreiber drohen, ihr Abonnement wegen der Texte von Fanny Müller zu kündigen. Diese sind in unzähligen Anthologien und in vielen deutschen und schweizer (Sonntagszeitung, Weltwoche) Zeitungen erschienen – taz, Brigitte, Stern, Frankfurter Rundschau, Spiegel special, Jungle World, Titanic u. a.

Pressestimmen

»Mit liebevoller Aufmerksamkeit und boshafter Hingabe, mit Ironie und Selbstironie fängt Fanny Müller in ihren Feuilletons eine vertraute Welt ein.« (junge welt)

»… schenkt uns die Hamburgerin Klasse Kolumnen über Gott und die Welt: kompromisslos, sargschwarz, schnoddrig, einfach nur fies. Simple stories mit genau dem richtigen Tick Tiefgang. « (Osnabrücker Stadtblatt)

»Auf den ersten Blick unspektakulär, entwickeln Fanny Müllers kurze Geschichten eine ganz eigene Dynamik. Sie sind gespickt mit ironischen Brechungen und lesen sich wie die komischen Kommentare zu den Lebensläufen all jener, die je in einer WG gewohnt haben, die gerne im Sommerschlussverkauf Weihnachtsgeschenke kaufen, deren Postboten einen akademischen Titel tragen und die schon mal auf La Palma waren. « (Berner Tagwacht)

»…weitaus unspektakulärer; aber niemals langweilig ist die Welt, die Frau Fanny Müller literarisch beharkt … Husten, Handwerker, Hühnerwaschen, Fussball, das Potenzamt, Telefon Polizei und die Buchmesse (sind) andere Themen, derer sich Frau Müller mit mildem Grossmut annninmt…« (Strapazin)
»Erst durch den Blick von Fanny Müller kriegt derAlltag “plötzlich Witz und Glitzer”« (Elke Heidenreich)
»Gemeinsam mit Harry Rowohlt und Max Goldt hat Fanny Müller jene zwischen Humoreske, Glosse und literarischer Plauderei changierende Gattung namens Feuilleton wiederbelebt, die Börne und Heine einst eingeführt hatten und die zwischen den Weltkriegen ihre Blütezeit erlebte.« (Hannoversche Allgemeine Zeitung)