Critica Diabolis 173
Paperback
224 Seiten
16.- Euro
ISBN 978-3-89320-142-6
Bestellen

Dieses Buch ist eine Premiere: Es ist das erste Manuskript in der 30-jährigen Verlagsgeschichte, das zwar unverlangt eingesendet wurde, nun aber trotzdem erscheint.
Harold bringt sich gerne um. Das ist sein Hobby. Vermutlich hat er es sich von seinem berühmten Namensvetter aus »Harold and Maude« abgeguckt, dem etwas schmalzigen Film aus den 70ern. Aber sonst hat er mit dem Filmmenschen nichts zu tun. Vielmehr ist er Wurstfachverkäufer. Aber seine spezielle Feindin aus der Käseabteilung sorgt dafür, daß Harold entlassen wird. Harold ist eigentlich überhaupt nicht lebensfähig und seinen Mitmenschen hilflos ausgeliefert, die ihn nach Kräften quälen und ausnutzen. Und dann muß er eine Woche lang auf den 11-jährigen Melvin aufpassen, der behauptet ein Genie zu sein, ein hochintelligentes, aber auch altkluges Bürschchen, um genauer zu sein, eine Nervensäge, die den wehrlosen Harold in ein Schlamassel nach dem anderen hineinzieht. Melvin sucht seinen Vater. Harold begibt sich mit auf die Reise und bereut es spätestens, als er die Queen überfährt.

Pressestimmen

»Zwischen J.D. Salinger und Terry Pratchett, Nick Hornby und Monty Python platziert sich dieser Roman tatsächlich als gemeines kleines Wunder.« (Ulrich Sonneschein, Frankfurter Rundschau)

»Totlachen ist einfach, doch hier gelingt das Gegenteil: Ein anonymer Autor aus England hat den Sommerhit des Jahres geschrieben.« (Oliver Jungen, FAZ)

»…das ist ja ziemlich wunderbar. Ich meine Harold.« (Hans Magnus Enzensberger)

»…das irrwitzige Buch zum Sommermärchen – voller Spiellaune, zügig nach vorn erzählt und punktgenau im Abschluss« (Der SPIEGEL)

»…ein pointensattes Wunder: der absurdeste Trip, die irrste Typenparade in diesem Teil der Galaxis seit Lichtjahren« (stern)

»Ein Feuerwerk von Ideen, Einfällen und Anspielungen, das mir so bewundernswert erscheint wie die punktgenauen, intelligenten und oft nahezu absurden Dialoge seiner Helden, die auch vor der Chaostheorie und der Frage nach dem Sinn des Lebens keinesfalls zurückschrecken. In eine der gängigen literaturwissenschaftlichen Schubladen passt das höchst gelungene, an Einfallsreichtum kaum zu übertreffende literarische Kunstwerk nur schwerlich. Der Autor erzählt realistisch, wobei der Realismus vielfach in Hyper-Realismus und phantastischen Realismus hinübergleitet. Ja, so würde Boris Vian möglicherweise heute schreiben, wäre er nicht viel zu früh gestorben.« (Wolfgang Körner, GeoWis-Online Magazin)

»Harold liest sich unterhaltsam wie ein Buch der Komödianten-Truppe Monty Python … eine nahezu autistische Liebe zum Detail und die blumige Sprache eines Hochgebildeten, Eigenschaften, die ihn zu einem begnadeten Erzähler machen. Grandioser Erstling.« (Michael Wenzel, Rheinische Post)

»Harold besticht durch seine sprachliche Kunstfertigkeit. Der Stil ist ironisch, gebrochen durch eine prosaische Bildhaftigkeit … ein Augenschmaus. Melvin erinnert ein bisschen an die hyperintelligenten Kinder der von J.D. Salinger erfundenen Glass-Family. Und nicht genug der Parallelen, könnte man noch einen weiteren Filmbezug ausmachen, denn das ungleiche Paar gemahnt in gewisser Weise an das Mann/Junge-Gefüge aus „About a boy“. Vielleicht einfach wegen der Skurrilität ihrer Beziehung.« (Martina Bauer, FM4/ORF)

»Ein schlichtweg grandioses Buch maliziösen Zynismus vom Feinsten, das auf Fortsetzung hoffen lässt.« (Roland Steiner, The Gap, Wien)

»Wir wollen festhalten, dass in den vergangenen Jahren kaum ein geistreicheres und witzigeres Buch erschienen ist. Völlig unsentimental und dennoch mit Empathie schildert Einzlkind die Tristesse dieser Reise, dass man nicht umhinkann, immer wieder innezuhalten – und herzhaft zu lachen.« (Oberösterreichische Nachrichten)

»Böse, politisch nicht korrekt, sehr britisch.« (Hessischer Rundfunk)

»Primstens! Das Harold-Buch ist wirklich ausgezeichnet und lustig. Die Dialoge sind witzig und das Buch hat einen eigenartigen Sog, der mich mit auf die Reise nahm.« (Günter Willen)