Critica Diabolis 139
Paperback, aus dem Amerikanischen von Norbert Hofmann
272 Seiten
10.- Euro
ISBN 3-89320-099-1
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Jahrzehntelang hat Hunter S. Thompson den amerikanischen Journalismus mit seinem herben Witz, radikalen Ideen und seiner Gonzo-Taktik belebt. In seinem Buch “Hey Rube” behauptet er seine Vorherrschaft als “Una-Bomber der gegenwärtigen Literatur” (Time). Angst, Gier und Action sind in seinen übermütigen, provozierenden Artikeln im Überfluß vorhanden, auch wenn Thompson mit Anklagen, Brandreden und tumultuöser Großsprecherei sparsam umgeht. Stattdessen bietet er brillante Kommentare über Politik, Sex und Sport – manchmal sogar alles in einer Kolumne gleichzeitig. In seinen Kolumnen (von Nov. 2000 bis Okt. 2003) offenbart Hunter S. Thompson seinen Ekel über die Wahlen 2000, die er “von Beginn an als manipuliert und abgekartet” bezeichnet; er kritisiert die Entwicklung des Baseballs in der Major League und stellt durchaus ehrenwerte Beobachtungen über die Probleme an, die Amerika quälen, über die Bush-Administration und die Ungleichheit im Rechtssystem der USA.

Pressestimmen

»Es geht um die Korruptheit der Politikerkaste, um Justizskandale, um den unaufhaltsamen Niedergang des US-Imperialismus, es ist der gleiche paranoid-apokalyptische Fear and Loathing-Ton, den man von ihm kennt und schätzt, und der feurig und beleidigend vorgetragen wird.« (Rolling Stone)

»Thompsons Stimme springt uns aus dem Buch unmittelbar an, wild, vital und wie immer ganz und gar Gonzo.« (The Washington Post)

»Hunter S. Thompson ist der kreativste, der verrückteste und verletzlichste der New Journalists. Seine Ideen sind brillant, ehrenhaft und kostbar … das literarische Äquivalent des Kubismus: Alle Regeln werden gebrochen.« (Kurt Vonnegut, Jr.)

»Man muß anerkennen, daß Thompson einige der klarsten, erfrischendsten und furchtlosesten Analysen über die Möglichkeiten und Fehler der amerikanischen Demokratie im letzten Jahrhundert beigesteuert hat. Liest man seine neueste Kollektion von Schriften, bleibt einem nichts anderes übrig, als ihm beizupflichten, wenn er sagt, ›Ich bin einer der besten Autoren der englischen Sprache.‹« (Chicago Tribune)

»Als Großmeister einer bösen und zutiefst subjektiven Geschichtsschreibung […] liefert Thompson wieder funkelnde Mosaiksteine ab, die sich zum amerikanischen Sittenbild der Zeit vor und nach dem 11. September 2001 zusammenfügen.« (Andreas Rosenfelder, FAZ)