Critica Diabolis 273
Aus dem Englischen von Robert Zwarg, mit einem Vorwort von Simon Reynolds
ca. 400 Seiten
ca. 30.- Euro
ISBN 978-3-89320-247-8
Erscheinungsdatum Februar 2020
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Die meisten Schriften des 2017 verstorbenen Mark Fishers wurden nicht in Büchern, Zeitungen oder akademischen Journalen publiziert, sondern auf seinem Blog k-punk. Hier entwarf und perfektionierte Fisher seine originäre, an der Gegenwart und ihren kulturellen Artefakten orientierten, radikalen und kompromisslosen Theorie. Sowohl ein Roman J.G. Ballards oder Margaret Atwoods, Hollywood-Produktionen wie Batman Begins und Avatar, als auch ein Album von James Blake oder The Cure konnten Fisher gleichermaßen ein Anlass sein, darüber nachzudenken, ob nicht alles ganz anders sein könnte – oder warum es in Zeiten des kapitalistischen Realismus so schwer ist, sich dieses Andere vorstellen. Der Band versammelt eine Auswahl der sich auf Literatur, Musik, Film, Fernsehen und Politik aufspannenden Beiträge, die zwischen 2004 und 2016 mehrheitlich auf k-punk erschienen sind.

Pressestimmen

»Fisher ist der vertrauenswürdigste Navigator in unseren aus den Fugen geratenen Zeiten.« (David Peace)

»Die Lektüre von Fishers K-Punk-Blog wird für eine ganze Generation unerlässlich sein.« (The Guardian)

»Fishers Einträge auf seinem Blog waren abenteuerlich und ideosynkratisch, man jagt Hinweisen in Bücherregalen, Plattensammlungen und auf Bildschirmen nach – wie beispielsweise bei einem Riff über Ronald Reagan, das beeinflusst ist von Jonathan Swift, den Dadaisten und Frederic James.« (New Yorker)

»Der beste kulturwissenschaftliche Autor seiner Generation.« (Los Angeles Review of Books)

»Seine Schriften sind hellsichtig und wie eine Offenbarung, da er mit Literatur, Musik und Kino auf vertrautem Fuß stand und mühelos deren innere Geheimnisse enthüllt.« (VICE)

»Obwohl er zumeist sehr ernst war, konnte Mark auch unglaublich lustig sein – Spott war eine seiner effektivsten Waffen.« (Simon Reynolds)