Critica Diabolis 197
Broschur
112 Seiten
13.- Euro
ISBN 978-3-89320-166-2
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Wolfgang Pohrt, der Großmeister der überraschenden Volte, ist wieder da. In einem Rundumschlag, einem Pamphlet, in dem er nicht systematisch oder wasserdicht, sondern assoziativ argumentiert, kommentiert er die Angst der Kommunisten vor dem Crash und andere Aspekte der aktuellen Diskussion, dabei weiß er wie immer mit originellen und überraschenden Gedanken zu brillieren, mit denen er alle und jeden vergrätzen wird, die es sich in den Verhältnissen eingerichtet haben. Die Linken klagen den Kapitalismus auf moralische Weise an, in Wirklichkeit jedoch wollen sie ihn retten, dabei ist er auf ihre Hilfe gar nicht angewiesen, denn der Kapitalismus ist ein System, das sich ständig neu erfindet und unkaputtbar ist, das aus jeder Krise neu und gestärkt hervorgeht, und an dem Wolfgang Pohrt auch positive Seiten entdeckt, denn im Gegensatz zur Linken ist der Kapitalismus wirklich international und nimmt auf nationalistische Ressentiments keine Rücksicht.
»Überhaupt kann man den Kapitalismus nur bewundern, je länger man sich mit ihm befasst. Marx ging es wohl ganz ähnlich, er hat am Ende auch nicht mehr gewusst, durch was man ihn ersetzen könne. Das Kapitel über den Kommunismus am Ende vom dritten Band des Kapitals ist ganz kurz. Und bestimmt nicht deshalb, weil Marx zu früh gestorben ist, um das Werk zu vollenden. Auch wenn er noch weitere 100 Jahre gelebt hätte, wäre ihm das nicht gelungen.« Wolfgang Pohrt

Pressestimmen

»Das ist, wie immer bei Wolfgang Pohrt, um ein paar Klassen besser als das, was man sonst lesen muß.« (Hans Magnus Enzensberger)

»Pohrts Buch ist der Versuch, die Erfahrung der gescheiterten Revolte von 1968 zu verarbeiten. Und zwar inklusive der eigenen Irrtümer und nicht ohne Sympathie für die damaligen Illusionen; das hebt den Text wohltuend ab von den üblichen Texten der „Alt-Achtundsechziger“« (Karl-Ernst Lohmann, der Freitag)

»Wolfgang Pohrt ist ein begnadet sarkastischer Zeit-Analytiker (und der Lieblingsautor von Sophie Rois). Sein neues Buch ‘über Krise, Krieg, Revolution, Evoultion, Christentum und Islam’ wird naive Gemüter auf die Palme und wache Geister zum Grinsen bringen. Der Mann, einst wissenschaftlicher Mitarbeiter an Reemtsmas Institut für Sozialforschung, denkt seine Beobachtungen zu Ende (meistens zu keinem guten Ende) und diagnostiziert heiter und kühl, dass der Menschheit nicht zu helfen ist « (Peter Laudenbach, tip)

»Sein aktuelles Buch zur Dauerkrise könnte man kühl als marxistisch geschulten Assoziationsrap klassifizieren. Aber das ginge am Wesentlichen vorbei. Es gibt Passagen darin, die man sich laut vorlesen möchte. So klug, so klar, so heiter.« (Malte Lehming, Tagesspiegel)