Critica Diabolis 311
Paperback,
592 Seiten
34.- Euro
ISBN 978-3-89320-296-6
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Nicht erst seit den Protesten der Black-LivesMatter-Bewegung im Jahr 2020 hat die Debatte über Rassismus in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung eine zentrale Rolle eingenommen. Einzug in den gesellschaftlichen Mainstream erhalten dabei besonders Positionen, die von akademischen Strömungen wie »Critical Whiteness«, dem Postkolonialismus oder Poststrukturalismus beeinflusst sind. Statt einer theoretischen Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen des Rassismus begegnet man in diesen Ansätzen häufig Angriffen auf Universalismus und Vernunft oder der Einebnung der Spezifik von Antisemitismus und Holocaust. Dagegen befinden sich sozialpsychologisch, ideologiekritisch und materialistisch argumentierende Analysen und Kritiken von Rassismus immer stärker in der Defensive. Der Band beleuchtet insbesondere die blinden Flecken und Verzerrungen des vorherrschenden Antirassismus und versucht gleichzeitig einige Leerstellen gegenwärtiger Rassismustheorie zu füllen.

Mit Beiträgen von: Andreas Benl, Balázs Berkovits, Lukas Egger, Robin Forstenhäusler, Jan Gerber, Alex Gruber, Hendrik Hebauf, Jakob Hoffmann, Micha Keiten, Matthias Küntzel, Meir Litvak, Ulrike Marz, Leo Roepert, Amnon Rubinstein, Tim Stosberg, Joshua Teitelbaum, Sebastian Tillmann, Vojin Saša Vukadinović, Sebastian Wessels, Alexander Yakobson

Pressestimmen

»Selbst wenn die Kritik gelegentlich scharf vorgetragen wird, gehen damit keine billigen Polemiken einher. Und dann hat man es in der Gesamtschau nicht mit einer leichten Lektüre zu tun. Wer aber an ideologiekritischen Betrachtungen auf hohem Niveau interessiert ist, ist bei dem Sammelband genau richtig. (Armin Pfahl-Traughber, hagalil.com)

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