Critica Diabolis 312
Paperback,
ca. 350 Seiten
ca. 24.- Euro
ISBN 978-3-89320-296-6
Erscheinungsdatum Oktober 2022
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Nicht erst seit den Protesten der Black-LivesMatter-Bewegung im Jahr 2020 hat die Debatte über Rassismus in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung eine zentrale Rolle eingenommen. Einzug in den gesellschaftlichen Mainstream erhalten dabei besonders Positionen, die von akademischen Strömungen wie »Critical Whiteness«, dem Postkolonialismus oder Poststrukturalismus beeinflusst sind. Statt einer theoretischen Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen des Rassismus begegnet man in diesen Ansätzen häufig Angriffen auf Universalismus und Vernunft oder der Einebnung der Spezifik von Antisemitismus und Holocaust. Dagegen befinden sich sozialpsychologisch, ideologiekritisch und materialistisch argumentierende Analysen und Kritiken von Rassismus immer stärker in der Defensive. Der Band beleuchtet insbesondere die blinden Flecken und Verzerrungen des vorherrschenden Antirassismus und versucht gleichzeitig einige Leerstellen gegenwärtiger Rassismustheorie zu füllen.

Mit Beiträgen von Andreas Benl, Balázs Berkovits, Lukas Egger, Robin Forstenhäusler, Jan Gerber, Alex Gruber, Hendrik Hebauf, Jakob Hoffmann, Micha Keiten, Matthias Küntzel, Ulrike Marz, Leo Roepert, Tim Stosberg, Patrick Viol u. a.