Claudius Seidl

Claudius Seidl, 1959 geboren, begann als Filmkritiker bei der Süddeutschen Zeitung, arbeitete dann bei der Zeit, Tempo und dem Spiegel, bevor er die Leitung der Feuilletonredaktion bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung übernahm. Veröffentlichte zahlreiche Bücher. Zuletzt gab er die Filmkritiken von Michael Althen »Liebling, ich bin im Kino!« heraus.

Léon Poliakov

Léon Poliakov, 1910 in St. Petersburg geboren und 1997 in Orsay gestorben, war französischer Historiker. Schwerpunkte seiner Forschung waren Rassismus, Antisemitismus, jüdische Geschichte und der Holocaust. Bis zu seiner Emeritierung war er Doktor der Philosophie an der Sorbonne sowie Forschungsleiter am Centre national de la recherche scientifique in Paris.

Ahrendt, Hannah

Hannah Arendt (1906-1975), Studium bei Husserl und Jaspers. 1933 Verhaftung durch die Gestapo und Flucht nach Paris, wo sie bis 1941 für die Jewish Agency arbeitet. Ausreise in die USA. Lehrt dort an verschiedenen Universitäten. 1951 erscheint ihr Hauptwerk “Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft”. Zeit ihres Lebens hat Hannah Arendt neben ihren politischen und philosophischen Buchveröffentlichungen immer wieder die Form des Essays gewählt, um in vielen verschiedenen Zeitschriften in die öffentliche Debatte einzugreifen.

Alexis, André

André Alexis wurde 1957 in Trinidad geboren und wuchs in Kanada auf. Schreibt Romane, Kinderbücher und Theaterstücke. Erhielt verschiedene Preise für sein Werk. Alexis lebt in Toronto.

Bangs, Lester

Lester Bangs ist im Rock-Journalismus schon zu Lebzeiten eine Legende gewesen. In “Almost Famous” mit Cameron Crowe, der 2001 den Oscar für das beste Drehbuch erhielt, wurde ihm ein kleines Denkmal gesetzt. Sein Werk ist umfangreich und er beeinflußte eine ganze Generation von Schreibern und Musikern. Er starb bereits mit 33 Jahren.

Barry, Robert

Robert Barry ist freier Autor und Journalist und lebt in London. Er veröffentlicht regelmäßig in Frieze, The Wire, Art Review und Fact. Er ist außerdem Visual Arts Editor bei The Quietus und Digital Culture Editor bei Review 31.

Bauer, Joe

Joe Bauer, Jahrgang 1954, schreibt für die Stuttgarter Nachrichten mehrmals wöchentlich die Kolumne »Joe Bauer in der Stadt«. Weil er als Tingeltangel-Freund das Kabarett-Milieu liebt, verfrachtet er seine Texte auch auf die Bühne. Mit »Joe Bauers Flaneursalon«, einer Truppe von Musikern, Komikern und Vorlesern, zieht er durch die Stadt.

Bellos, Alex

Alex Bellos ist Korrespondent für den Guardian und den Observer in Rio de Janeiro, wo er vier Jahre lang lebte und arbeitete.

Bittermann, Klaus

Klaus Bittermann, 1952 geboren, wuchs in der fränkischen Kleinod- und Bratwurstmetropole Kulmbach auf, wurde der Schule verwiesen, wollte aber sowieso weg, wanderte nach Nürnberg aus und kam vom Regen in die Traufe. Abgebrochenes Philosophie-, Soziologie und Politologie-Studium in Erlangen. Seit 1981 in Berlin, trieb sich zunächst in der Hausbesetzerbewegung herum, verlegte sich später auf den Verlag und aufs Schreiben.

Borowiak, Simon

Simon Borowiak, geboren 1964, war sieben Jahre Redakteur bei Titanic und ist Autor zahlreicher Bücher wie: “Alk – ein fast medizinisches Sachbuch”, laut Spiegel “ein Wunder an Komik, Recherche und Weisheit”, und “Wer, Wem, Wen. Eine Sommerbeichte” und “Schade um den schönen Sex”.