Brook, Timothy

Timothy Brook ist Direktor des St. John‘s College an der Universität von British Columbia und hat den Shaw-Lehrstuhl für Sinologie an der Universität Oxford inne. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Sozialgeschichte der Ming-Dynastie (1368-1644) und die japanische Besetzung Chinas während des Zweiten Weltkriegs.

Bussmann, Jane

Jane Bussmann hatte bereits mit 19 Jahren eine eigene Kolumne beim Guardian, bevor sie mit 22 Comedy-Autorin bei der BBC wurde. Sie war als Drehbuchschreiberin und Redakteurin an den preisgekrönten Comedy Serien Smack the Pony, Brass Eye und South Park beteiligt. In Hollywood schrieb Jane Bussmann Artikel über Promis.

Cardoso, Bill

Bill Cardoso, 1937 geboren, wuchs in Boston auf und arbeitete für den Boston Globe als Reporter. Er erlangte 1968 nationale Reputation für seine Berichterstattung des McCarthy-Wahlkampfes. Als freier Journalist schrieb er u.a. für Harper‘s Weekly, Ramparts und den Rolling Stone. 2006 starb er an Herzversagen.

Cederström, Carl

Carl Cederström ist Assistenzprofessor für Organisationstheorie an der Stockholm Business School.

Ciriez, Frédéric

Frédéric Ciriez, geboren 1971 in Paimpol, hat Literatur und Sprachwissenschaften studiert. Für »Auf den Straßen von Paris« wurde er 2013 mit dem deutsch-französischen Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Paris. Sein Hauptwohnsitz ist das Bistro »Mauri 7« im zehnten Arrondissement.

Cohen, Marcel

Marcel Cohen lebt in Paris und ist Autor zahlreicher Bücher. »Raum der Erinnerung« ist im Frühjahr 2013 bei Gallimard in Paris erschienen. Marcel Cohen erhielt dafür den renomierten Prix Wepler, Fondation la Poste 2013. 2014 erhält er für sein Gesamtwerk den Prix Jean Arp de littérature francophone.

Cooder, Ry

Ry Cooder ist Gitarrist. Schon als Teenager spielte er 1967 in der Band von Captain Beefheart und wirkte auf einigen Alben der Rolling Stones mit. Außerdem ist er Sänger, Komponist und einer der bekanntesten Protagonisten der amerikanischen Rock- und Rootsmusik. Er veröffentlichte an die 30 Platten, wurde aber vor allem bekannt durch seine Zusammenarbeit mit internationalen Musikern, vor allem mit Buena Vista Social Club. Er hat die Soundtracks für mehr als zwanzig Filme komponiert, u.a. auch für »Paris, Texas« von Wim Wenders.

van Dannen, Funny

Funny van Dannen, 1958 geboren, lebt in Berlin. Er war Musiker bei verschiedenen Punk- und Jazzbands, war einer der »Gründerväter« der Lassie-Singers, spielt Gitarre und singt dazu Lieder von Lebewesen und anderen nicht unwichtigen Dingen des täglichen Lebens.

Debord, Guy

Guy Debord, 1931 in Paris geboren, nahm in den fünfziger Jahren an den Aktivitäten der Lettristen teil, einer künstlerischen Avantgarde, die durch spektakuläre Aktionen von sich Reden machte. 1957 Gründungsmitglied der Situationistischen Internationale, an der sich Künstlergruppen wie Cobra und später die Münchner Gruppe SPUR beteiligten. Guy Debord war der Theoretiker der SI. Am 30. November 1994 setzte Debord seinem Leben mit einem Schuß ins Herz ein Ende.

Desnos, Robert

Robert Desnos gehörte zum inneren Kreis der Surrealisten um Breton und betrieb die Experimente des hypnotischen Schlafs und der Traumprotokolle am konsequentesten. Nach seinem Zerwürfnis mit Breton arbeitete er u.a. für den Rundfunk, schrieb Gedichte, Chansons und Romane und wurde sehr populär. Er schloss sich unter der deutschen Besatzung der Résistance an, wurde 1944 denunziert und verhaftet und starb wenige Wochen nach der Befreiung im KZ Theresienstadt.