Critica Diabolis 170
Paperback
192 Seiten
15.- Euro
ISBN 978-3-89320-137-2
Bestellen

Eigentlich will man es gar nicht mehr so genau wissen, auch nichts darüber, wie das mit den Glatzen ist, die dort ungestört ihr Unwesen treiben. Man ist der Zonis wie in einer langjährigen Ehe überdrüssig geworden: Man weiß, man hat sie am Hacken, aber was soll man machen? Also ignoriert man sie. Aber dann stellt man auf einmal fest, daß man zwanzig Jahre zusammen auf den Buckel hat. Schön ist das nicht, aber es ist ein Grund, sich zu erinnern, wie wenig erfreulich es anfing und wie schrecklich es weiterging, was für ein merkwürdiges Land es gewesen war und immer noch ist, und welche komischen Sitten und Gebräuche im Sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat herrschten. Und aus diesem Grund werden einige Insiderberichte, Reise-reportagen, soziologische und politische Analysen aus den letzten zwanzig Jahren versammelt, die schonungslos offenbaren, was es mit denen da drüben wirklich auf sich hat, und die eins ganz deutlich machen: der Wiederaufbau der Mauer wäre eine feine Sache, denn nach zwanzig Jahren reicht es mal so langsam wieder.
Schöne satirische Spitzenqualitätstexte, in denen sich auf unerhört abfällige, ja sogar zynische, wenn nicht sogar menschenverachtende Weise über die Zone und ihre Bewohner, die sogenannten Zonis, geäußert wird.

Unter Mitarbeit von hervorragenden Autoren wie Hans Zippert, Martin Sonneborn, Uli Hannemann, Heiko Werning, Stefan Gärtner, Oliver Maria Schmitt, Fritz Tietz, Joseph von Westphalen, Rayk Wieland, Jenni Zylka u.a.

Pressestimmen

»Ein ganz besonders verdienstvoller Beitrag zur deutschen Einheit.« (Henryk M. Broder, SPIEGEL online)

»Ein Buch von teilweise erlesenen Satirikern, von Leuten, die mit großem Spaß auf uns eindreschen.« (RBB, Radio Eins)

»Das ist noch einmal eine ganze Stufe erbärmlicher als Negerwitze zu erzählen.« (Peter Richter, FAS)

»Provinzieller Links-Rassismus, kaum gezügelte Ressentiments.« (Arno Widmann, Frankfurter Rundschau)

»Wie lange müssen wir uns das noch gefallen lassen?« (Eulenspiegel)

»Ein Buch will Mauern bauen.« (junge welt)