Critica Diabolis 180
Paperback, aus dem Englischen von Norbert Hofmann
424
20.- Euro
ISBN 978-3-89320-148-8
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Von den Filmstudios in Los Angeles ins ugandische Kriegsgebiet…
Eines Morgens entscheidet sich Jane Bussmann, ihr Leben als Promi-Journalistin zu ändern. Sie flieht aus Hollywood, besteigt ein Flugzeug und landet in einer afrikanischen Krisenregion, wo sie auf Spione, Trustafarians, Sexsklavinnen und einen bedrohlichen Oberst trifft. Ohne jede Qualifikation, abgesehen von einem Studienabschluß in Kunst, untersucht Jane auf eigene Faust die Entführung von 20000 Kindern und einen Krieg, der nicht das ist, was er zu sein scheint. Daß es dazu kommt, ist Zufall. Sie fliegt eigentlich nur nach Afrika, um den gut aussehenden John Prendergast zu treffen, der dort als Friedenstifter unterwegs ist. Jane will über seine Mission berichten.
Seine Schuld, daß er sich bei Google nicht kundig gemacht hat. Hätte er es getan, hätte er herausgefunden, daß Jane eine Comedy-Schreiberin und Celebrity-Journalistin ist, die von ihrer Arbeit so angeödet war, daß sie ihre Interviews einfach erfand und behauptete, Britney Spears getroffen zu haben. Zweimal.

Pressestimmen

»Es ist das komischste, irrwitzigste, zornigste und wahrhaftigste Buch, das je über afrikanische Massaker, UN-Friedensmissionen und den Zusammenhang von Weltverbesserertum und Dummheit geschrieben wurde, und jeder, der sich von seinen Illusionen über den Zustand sowohl der Ersten als auch der Dritten Welt verabschieden will, sollte es dringend lesen. Bussmann betreibt allerbesten “Gonzo-Journalismus” in der Tradition des großen Hunter S. Thompson. Ihre Methode ist die brachiale Subjektivität.« (Peter Praschl, Welt am Sonntag)

»Düster, klug, verstörend und dabei doch sehr komisch.« (Lutz Göllner, Zitty Berlin)

»Jane Bussmann steht an der Spitze einer neuen Art des Schreibens: Gonzo-Journalismus von Frauen. Sie ist Hunter S. Thompson und Bob Woodward in einer Person, eingezwängt in Killerpumps.« (Amazon)

»Übersetzer Norbert Hofmann bewerkstelligt die schwere Aufgabe, ihre Flüche einzudeutschen und trotzdem das Erzähltempo zu halten. Das alles liest sich so, wie sich MTV guckt, mit schnellen Sprüngen, taffen Anmoderationen und Gags in Reihe.« (André Weikard, junge welt)

»Zum Schreien komisch. Zornig und höchst amüsant, dieses Buch ist ein kleiner Klassiker.« (The Evening Standard)

»Sehr komisch. Jane hat einen Todeswunsch.« (Matt Stone, Co-Autor von South Park)

»Dieser rotzfrechen, sarkastischen, selbstironischen Journalistin gelingt etwas, woran zahllose besser qualifizierte Männer immer wieder scheitern. Ein kleiner afrikanischer Krieg, der Auslandsredaktionen Kopfschmerzen bereitet, ist noch nie auf so komische und herzzerreißende Art der Öffentlichkeit bewußt gemacht worden. (Michela Wrong, Spectator)