Critica Diabolis 268
Hardcover
592 Seiten
32.- Euro
ISBN 978-3-89320-246-1
Erscheinungsdatum September 2019
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Enthält Pohrts theoretisches Hauptwerk »Die Theorie des Gebrauchswerts« (1995), sowie die ursprüngliche Fassung von 1976, seine frühen Texte über »Arbeit und Faulheit« und »Arbeiter und Kleinbürger«, sowie Vorträge über Jugendsoziologie, Sozialisationstheorie, über »Ten Years After« 1967 und über Émile Durkheims Regeln.
»Die Energie für das nächtliche Verschlingen von Büchern, die inzwischen nur noch in Seminaren mühsam durchgekaut und damit um ihren Gehalt gebracht werden, wurde gespeist aus der Wut über den Betrug am richtigen Leben, dessen Opfer man selbst werden sollte. Sie schloß die moralische Empörung über all jene ein, die zwei Weltkriege und den Faschismus widerstandslos über sich hatten ergehen lassen. Die intellektuelle Arroganz entsprang der richtigen Erkenntnis, daß die selbstmitleidige wie stets auch zu bedrohlichem Auftrumpfen bereite Dummheit kleiner Leute von den Untaten der KZ-Wächter ununterscheidbar geworden war.« Wolfgang Pohrt

Pressestimmen

»Seine provozierende und in brillanter Schärfe formulierte These vom Zerfall des Gebrauchswerts begründet Pohrt in einer eindringenden Interpretation des marxschen Rohentwurfs der Kritik der politischen Ökonomie. Er zeigt zunächst, daß Marx mit einem abstrakten und einem inhaltlich bestimmten Gebrauchswertbegriff arbeitet, wobei der erstere aus dem Verhältnis von Mensch und Natur als noch ungeschichtlichem Naturverhältnis, der zweite aus dem Kapital als historisch bestimmtem Produktionsverhältnis gewonnen sei.« (Stefan Breuer)