Critica Diabolis 278
Hardcover
472 Seiten
30.- Euro
ISBN 978-3-89320-260-7
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Diese soziologische Studie ist ein Expeditionsbericht zu den tieferen Bewußtseinsschichten der Deutschen im Jahr 1990. Wolfgang Pohrt untersuchte die Entwicklungstendenzen eines Massenbewußtseins in der Umbruchphase und sondiert die Chancen für einen neuen Faschismus.
»Das sind in einer an Stereotypen und Klischees reichen Debatte immerhin neue Ansätze, so absonderlich sie aufs erste auch klingen mögen. Aber gesellschaftliche Prozesse sind nun einmal absonderlich mehrdimensionale Phänomene. Die meisten dieser Ansätze verdanken sich freilich mehr Wolfgang Pohrts scharfsinnigem Intellekt und seiner Lust an provokanten Thesen als den ermittelten Daten. Das ist das Dilemma empirischer Sozialforschung, dass sie letztlich immer nur so schlau wird wie die ihr vorgelagerte Theorie. Die Hypothesen, Gedanken und Schlüsse Pohrts sind also allemal interessanter und aufschlussreicher als das angehäufte Daten- und Skalenmaterial, weshalb seine Thesen auch über den Bereich der befragten Population hinausreichen.« (Gerald Schmickl, Die Weltwoche vom 23.4.1992)

Pressestimmen

»Die von politischer Seite zu hörenden Verlautbarungen zu den jüngsten Ausschreitungen und Pogromen gegen alle, die als Nicht-Deutsche bestimmt werden, läßt Schlimmes ahnen. Die Lektüre von Pohrts Studie wird angesichts dieser Verhältnisse zu einem regelrechten Muß, da sie Warnung und Hinweis für das ist, was die Vereinigung möglicherweise bei den Deutschen schon entfesselt hat.« (Roland Drubig, Widerspruch)