Edition Tiamat

Die Wiedergutwerdung der Deutschen

Essays und Polemiken

Eike Geisel war nicht nur ein unnachgiebiger Kritiker des deutsch-jüdischen Verbrüderungskitsches und der Entsorgung deutscher Vergangenheit, sondern machte als Historiker mit seinen Arbeiten u.a. über den jüdischen Kulturbund und das Berliner Scheunenviertel aufmerksam. Dieser Band versammelt Geisels große essayistische Arbeiten wie über den Antisemitismus des »anderen Deutschland« und den Mythos vom Widerstand des 20. Juli.

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199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland

Dieses Buch beantwortet die 197 am häufigsten in Deutschland gestellten Fragen. Darunter die Klassiker: »Woher kommen wir?« (Nr. 172) und »Wohin gehen wir?« (Nr. 21) Aber auch ganz neue Fragen wie »Ist die GdL eine Terrororganisation?« (Nr. 69) »Sind Kraniche Sozialschmarotzer?« (Nr. 137) oder »Gelten Paranüsse als behinderte Nüsse?« (Nr. 58) oder auch »Werden in Deutschland zu viele Fragen gestellt?« (Nr. 196).

Gespenster meines Lebens

Depression, Hauntology und der Verlust der Zukunft

Mark Fisher zeigt in seinen Essays, dass uns Gespenster einer Zukunft heimsuchen, die sich nicht einstellen will. Spuren dieser verlorenen Zukunft findet er bei David Peace, Goldie, John Le Carré, Christopher Nolan, Joy Division, Ghost Box, Burial und vielen anderen.

Die Odyssee eines Outlaw-Journalisten

Es war ein brutales Leben, und ich habe es geliebt. Gonzo-Briefe 1958-1976

In diesem Band erweist sich Hunter S. Thompson als großer Briefeschreiber, dessen Prosa, wie The New Republic einmal schrieb, getränkt war von »einer Art Rimbaud‘schen Delirium«, wie es nur »wenigen Genies« eigen ist.

Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol (CD)

Live-Mitschnitt aus dem Festsaal Kreuzberg

Bittermanns Kreuzberger Szenen fanden in Harry Rowohlt den perfekten Vorleser, nicht nur, weil er sowieso der beste Vorleser Deutschlands ist, sondern auch den Berliner Dialekt exakt beherrscht, der in solchen Geschichten nicht zu vermeiden ist. Harry Rowohlt hat zudem nicht einfach vorgelesen, sondern als Paganini der Abschweifung aus dem Buch mit seinen Anmerkungen, Anekdoten und Assoziationen große Kunst zum Anhören gemacht.

Auf den Straßen von Paris

Roman

Tagsüber ist er Müllmann, nachts »Sapeur« – ein Mann aus dem Kongo in Dandy-Klamotten. Von morgens bis zum Sonnenuntergang lenkt er seine stinkende Fracht durch das Strassengewirr des 10.Pariser Arrondisments, die Bistro-Tischchen streifend, an denen die Bobos hocken, die Bourgeois Bohèmiens, und fünf Euro teuren Milchkaffee schlürfen. Die Poesie aus dem Müll ist so selbstverständlich wie die auf Hochglanz gewienerten, handgenähten Lederhalbschuhe.

liest aus den Gonzo-Briefen Hunter S. Thompsons

Lieber Tom, Du Abschaum von einem verfluchten Bastard

Sophie Rois verleiht dem Briefeschreiber Thompson eine ganz neue und ganz eigene Stimme, die Harry Dean Stanton und Jim Jarmusch in nichts nachsteht, die ‘Fear and Loathing in Las Vegas’ eingelesen haben. Manche Briefe gehören zum Lustigsten, was die große amerikanische Literatur zu bieten hat.

Der Ohrfeige nach

Wiglaf Droste ist wieder und weiter unterwegs und begegnet den Zumutungen der Welt so kundig wie neugierig und auf elegante, charmante und sprachschöpferische Weise.

Raum der Erinnerung

Tatsachen

Nach siebzig Jahren geht Marcel Cohen zurück an einen Punkt, der für ihn das Ende der Welt bedeutete. Anhand einiger weniger Gegenstände und Fotos, die ihm geblieben sind, rekonstruiert er mit minimalistischen Stilmitteln in acht Porträts seine Erinnerung, ohne das Terrain der Tatsachen zu verlassen.

Im wilden Wedding

Zwischen Ghetto und Gentrifizierung

Willkommen im wilden Wedding, jenem Berliner Bezirk, der wahlweise als eines der härtesten Krisengebiete des Landes oder als kommender In-Bezirk gepriesen wird. Erstaunlicherweise beides seit Jahrzehnten in friedlicher Koexistenz.

Verlagsvorschau Herbst 2026

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