Edition Tiamat

Theorie

Werke Band 1

Theorie des Gebrauchswerts, Seminarpapiere & Texte (1969-1980)

Enthält Pohrts theoretisches Hauptwerk »Die Theorie des Gebrauchswerts« (1995), sowie die ursprüngliche Fassung von 1976, seine frühen Texte über »Arbeit und Faulheit« und »Arbeiter und Kleinbürger«, sowie Vorträge über Jugendsoziologie, Sozialisationstheorie, über »Ten Years After« 1967 und über Émile Durkheims Regeln.

Werke Band 4

Kreisverkehr, Wendepunkt & Stammesbewußtsein, Kulturnation & Texte (1982-1984)

Entlastung für Auschwitz * Lebensschutz und Nationalpolitik * Volkssturm oder Emanzipationsbewegung * Der Krieg als wirklicher Befreier und wahrer Sachwalter der Menschlichkeit * Der Rechtsradikalismus und die Linke * Die Rebellion der Heinzelmännchen * Die Aktualität der Theorie von Karl Marx * Antiamerikanismus, Antiimperialismus * Über Adorno, Enzensberger, Sloterdijk, Hans-Jürgen Boock, Günther Anders, Yves Montand * Und andere unveröffentlichte Texte.

Werke Band 2

Ausverkauf & Endstation & Texte (1977-1982)

Stammheim /Mogadischu * MansonFamily und Revolution * Nationalsozialismus und KZ-System * Überlegungen zur Aktualität von KZ-Erfahrungen * Jugendkriminalität * Die schweigende Mehrheit vor der Verwirklichung ihrer geheimen Wünsche durch ihre Opfer bewahren * Ein Volk, ein Reich, ein Frieden * Die Angst der Deutschen * Eine Nation wird geboren * Wir Deutsche * Vier Milliarden Ausländer * Eine Zukunft für die Vergangenheit * Und andere unveröffentlichte Texte.

Die Phantasie vom Glück

In seinem neuen Buch spürt der Soziologe Carl Cederström der gegenwärtigen Konzeption des Glücks nach, geht zurück zu ihren Anfängen in der europäischen Psychiatrie der frühen zwanziger Jahre, folgt den Spuren des Glücks in die Beat-Generation und untersucht, was Ronald Reagen und Donald Trump darunter verstehen.

Vom Imperiengeschäft

Konzerte – Festivals – Streaming – Soziales. Wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören

Berthold Seliger, Publizist, Konzertagent und Tourneeveranstalter, berichtet über die Neustrukturierung der Märkte in der Musikindustrie. Er nimmt die aktuellen Entwicklungen bei den Konzentrationsprozessen in der deutschen und internationalen Konzertbranche und die dubiosen Tricks im Ticketing zum Anlaß für konkrete Vorschläge, wie man mit konsequenter Gesetzgebung die Machenschaften der Konzerne eindämmen könnte, die die kulturelle Vielfalt gefährden.

St. Petersburg – Berlin – Paris

Memoiren eines Davongekommenen

Schon 1951 entstand Poliakovs Studie »Le Bréviaire de la haine«, der erste systematische Versuch, den Massenmord an den Juden zu dokumentieren. Er betonte im Gegensatz zu deutschen Historikern schon sehr früh die zentrale Rolle des eliminatorischen Antisemitismus. Aber die um die Deutungshoheit der Shoa ringenden deutschen Geschichtswissenschaftler haben den Résistanceaktivisten und Autodidakten im akademischen Betrieb bis heute ignoriert.

Die Kunst und das Nichts

Nahezu klassisches Feuilleton

Wer nur von den Künsten etwas versteht, der versteht auch davon nichts. Und wer sich ausschließlich mit der Politik befasst, wird davon auf Dauer dumm und traurig. Wer über die Künste schreibt, muss immer mitbedenken, in welche Wirklichkeit hinein die Werke sprechen. Und wer die Politik mit dem Werkzeug der Ästhetik analysiert, erfährt dabei Dinge, die sich die Politik selbst nicht träumen lässt.

Werke Band 5.1

Zeitgeist, Geisterzeit – Texte (1985-1986)

Mit einigen seiner Arbeiten aus »Zeitgeist, Geisterzeit« Mitte der achtziger Jahre hat Pohrt heftige Debatten ausgelöst, wie z.B. mit seinem Artikel »Der deutsch-jüdische Verbrüderungskitsch«, der in der taz eine Leserbriefflut ausgelöst hat. Außerdem geht es u.a. um die Amnestie der RAF-Gefangenen, über die Wiederkehr des Begriffs Heimat, über die heute wieder aktuelle Debatte »Linke und Ausländerpolitik«, den Mythos des »anderen Deutschlands« und um einige Nachwuchsspießer in der Literatur, sowie unveröffentlichte Texte.

Werke Band 5.2

Ein Hauch von Nerz – Texte (1987-1989)

Das letzte Buch Pohrts mit Arbeiten, die er als Kultur- und Ideologiekritiker verfasst hat. »Mein Job ist die Ideologiekritik, das habe ich gelernt«, sagte Pohrt 1987 den Stuttgarter Nachrichten. »Die Leute sagen mir, was sie denken und ich sage ihnen, warum das falsch ist.« Er schreibt, was es mit dem »Historikerstreit« wirklich auf sich hat, warum die Grünen Aids-Kranke am liebsten nach den Nürnberger Rassegesetzen aussortieren würden, warum Carl Schmitt im Feuilleton wieder so beliebt ist, über den kritischen Opportunisten Peter Schneider, »Rassismus als Identitätsersatz« und die Multikulti-Ideologie, sowie unveröffentlichte Texte.

Die Musik der Zukunft

Robert Barry erzählt eine Geschichte des produktiven Scheiterns. Mehr als 200 Jahre haben sich Komponisten, Musiker und Kritiker Gedanken über die Musik der Zukunft gemacht. Robert Barry erinnert an musikalische Traumlandschaften, wilde Utopien, ferne Klangwelten und vergessene Experimente. Was diese Geschichte antrieb, gilt auch heute noch: Wieder scheitern, besser scheitern.

Verlagsvorschau Frühjahr 2023

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